Kollektivvertragsabschluss 2001

Kollektivvertragsabschluss 2004


Am 4. November 2004 zu Mittag fanden die diesjährigen Kollektivvertragsverhandlungen des Metallsektors nach insgesamt fünf Runden mit den Gewerkschaften GMT und GPA für Arbeiter und Angestellte nach harten Auseinandersetzungen einen Abschluss.

Nach Unterbrechung der vorletzten Verhandlungsrunde von vergangenem Freitag nach etwa 16 Stunden begann die letzte Runde am 4. November 2004 zu Mittag und dauerte rund 23 Stunden, jeweils ohne Pause. Die Verhandlungen wurden von beiden Seiten äußerst hart geführt und standen mehrmals vor dem Abbruch. In allen drei Hauptthemen dieser Runde wie einheitliches Entlohnungsschema für Arbeiter und Angestellte, Arbeitszeitflexibilisierung und Höhe des Lohn-/Gehaltsabschlusses konnte schlussendlich ein Ergebnis erzielt werden, das für die Industrieunternehmen in der Gesamtschau noch akzeptabel sein dürfte.

Die Hauptergebnisse:

Die Ergebnisse stellen das Resultat der schwierigsten Verhandlungen der letzten zehn Jahre in der Industrie dar und bringen den Abschluss des seit vier Jahren für die Metallindustrie geführten Entgeltdiskussion als letzten Teil der seit 1992 laufenden kollektivvertraglichen Angleichung im Rahmenrecht für Arbeiter und Angestellte. Vorläufig werden weiter getrennte Kollektivverträge gelten.

Inhaltlich unterschiedliche Regelungen bestehen noch im Dienstreiserecht, der Sonderzahlungsaliquotierung und im Zulagenbereich. Die Ende 2003 vereinbarte einheitliche Lohnsystematik im FEEI hat die Gespräche spürbar beeinflusst, obwohl eine andere Vorrückungsregelung, die der FEEI-Regelung mehr oder weniger gleichwertig ist, gefunden wurde. Ein gewisser Ausgleich konnte über das Ausmaß des Lohn-/Gehaltsabschlusses gefunden werden.

Mit nachstehenden Dokumenten ermöglichen wir Ihnen den Zugriff auf die detaillierten Protokolle zum Lohn- und Gehaltsabschluss:

 

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