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Wer
gehört in die Zielgruppe? |
Jugendliche die zwischen 15 und 25 Jahre alt und länger als 6
Monate arbeitslos sind.
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Was ist
das Ziel des Projekts „Der Jugend eine Chance“? |
Ziel dieses Projekts ist die Integration möglichst vieler
jugendlicher Teilnehmer in ein reguläres,
sozialversicherungspflichtiges Dienstverhältnis für mindestens 4
Monate.
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Wer
nimmt daran teil? |
Die Teilnehmer werden vom AMS seit November 2005 vorgeschlagen
und zu einem persönlichen Gespräch eingeladen.
Ein Eintritt ist laufend ca. alle zwei Monate bis zum 31.8.2006
möglich.
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Was
sind die Voraussetzungen? |
Die jugendlichen Projektteilnehmer müssen unter die Zielgruppe
des Projekts fallen. Die Teilnehmer werden vom AMS automatisch
ausgewählt. Sollte ein Jugendlicher wissen wollen, ob er unter
die Zielgruppe fällt, dann wendet er sich am besten an seine
regionale Geschäftsstelle des AMS.
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Wie
lange dauert das Projekt? |
Die
ersten Berufsorientierungskurse haben Anfang Dezember 2005
begonnen. Eintritte der jugendlichen Teilnehmer sind bis
31.8.2006 möglich.
Die maximale Betreuungszeit der einzelnen Teilnehmer beträgt 9
Monate. Spätestens am 31.07.2007 ist das Projekt abgeschlossen.
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Wer
führt dieses Projekt durch? |
Das Projekt „Der Jugend eine Chance“ wurde von den
Wirtschaftskammern Österreichs und dem Arbeitsmarktservice
gestartet, durchführender Projektpartner ist die Aufleb GmbH.
Die Jugendlichen werden von den jeweiligen regionalen
Kooperationspartnern der Aufleb GmbH in den einzelnen
Bundesländern betreut.
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Was wird im Detail gemacht? |
Berufsorientierung (8wöchiger vorgeschalteter Kurs):
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Training der Grundrechnungsarten
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Richtiges Bewerbungsverhalten
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Infogewinnung im Internet
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Konzeption und Erstellung einer Web-Page
Jobvermittlung
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Der persönliche Coach/Betreuer akquiriert Stellen bei
Betrieben und begleitet die Jugendlichen zum
Bewerbungsgespräch.
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Die berufliche Wiedereingliederung wird nötigenfalls
durch Praktika oder AMS-Kurse unterstützt
Praktikum
Es besteht die Möglichkeit, dass der Jugendliche vorerst ein
Praktikum im Unternehmen absolviert. Das Unternehmen muss den
Jugendlichen für dieses Praktikum kein Entgelt zahlen. Es
besteht keine Verpflichtung, den Jugendlichen nach Ablauf des
Praktikums im Unternehmen weiterzubeschäftigen. Es sind auch
keine Kosten rückzuerstatten, sollte der Jugendliche nach dem
Praktikum nicht weiterbeschäftigt werden.
Nachhaltige Stabilisierung
2
Monate Begleitung nach Arbeitsaufnahme durch den persönlichen
Coach.
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Welche Förderungen gibt es für die Betriebe, die bereit sind, einen
Projektteilnehmer aufzunehmen? |
Mit
der neu eingeführten Kombilohnbeihilfe (ab 1.2.2006)
sowie der bewährten Eingliederungsbeihilfe können die
Unternehmen einen Zuschuss von bis zu 66 % der Lohnkosten
erhalten. Darüber hinaus werden vom Arbeitsmarktservice weitere
attraktive Förderungen der Lehrausbildung angeboten,
wobei insbesondere die Förderung nach dem Regierungsbeauftragten
Blum hervorzuheben ist: Die Unternehmen können dabei im 1.
Lehrjahr € 400,-, im 2. Lehrjahr € 200,-- und im 3. Lehrjahr €
100,-- monatlich als Beihilfe für jede zusätzliche Lehrstelle
bekommen.
Vor
Gewährung einer dieser Beihilfen ist (wie bei jeder AMS-Beihilfe)
mit einem Berater der regionalen Geschäftsstelle des AMS Kontakt
aufzunehmen.
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Können den
Betrieben neben den «normalen Lohn- und Lohnnebenkosten» auch
weitere Kosten entstehen? |
Neben
den normalen Lohn- und Lohnnebenkosten fallen den Betrieben
keine zusätzlichen Kosten an. Den Betrieben steht für die
Einstellung von Projektteilnehmern prinzipiell das gesamte
Förderspektrum des AMS zur Verfügung, wobei insbesondere die
Eingliederungsbeihilfe, der Kombilohn und die Förderung der
Lehrausbildung von Interesse sind (siehe vorhergehende Frage).
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Wie sieht
die weiterführende Begleitung nach Arbeitsaufnahme durch den Coach
aus? |
Nach
Arbeitsaufnahme wird der Jugendliche weiterhin zwei Monate
hindurch mittels Einzelcoaching betreut, um die
Beschäftigungsaufnahme zu stabilisieren. Etwaige Schwierigkeiten
können so bereits im Vorfeld ausgeräumt werden. In den ersten
vier Wochen werden die Jugendlichen dabei zumindest zweimal
wöchentlich gecoacht; das Coaching wird zur arbeitsfreien
Zeit angeboten.
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Was haben
Unternehmen davon, einen Jugendlichen aus diesem Programm zu
beschäftigen? |
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Jugendliche, die gecoacht sind, sind meist sehr motivierte
Mitarbeiter; Unternehmen haben die Sicherheit, dass der
Jugendliche auch noch Monate nach der Anstellung motiviert und
gecoacht wird.
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Sie leisten
einen gesellschaftspolitisch wertvollen Beitrag: Sie schaffen
einen Arbeitsplatz, der neue Zukunftsperspektiven eröffnet.
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Sie tragen
dazu bei, schwere gesellschaftspolitische Konflikte, wie
unlängst in Frankreich oder Australien, zu vermeiden.
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Sie haben
mit AMS und WKO starke Partner, die auch ein Stück Verantwortung
übernehmen.
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Den
Unternehmen stehen vielfältige Fördermöglichkeiten des AMS zur
Verfügung
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Ich möchte mich am Projekt beteiligen und einem jugendlichen
Projektteilnehmer in meinem Unternehmen eine berufliche Chance
geben. Was ist zu tun? |
Geben Sie auf wko.at/jugendchance bei „Ich mache mit“
Ihre Daten einfach in das Formular ein bzw. hinterlassen Sie
Ihre Daten bei der kostenlosen Service-Hotline 0800 221 223. Sie
werden in der Folge von dem regional zuständigen
Kooperationspartner der Aufleb GmbH kontaktiert.
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