Presse-Echo zum Dachthema Wirtschaftsmediation

 

APA OTS
 
Wirtschaftsmediation spart Unternehmen 4 Milliarden Euro bei der Lösung von Konflikten
 
http://www.ots.at/presseaussendung.php?schluessel=OTS_20050914_OTS0170&ch=wirtschaft
 
---------------------------
APA vom 14.09.2005

Konfliktmediation spart Betrieben jährlich 4 Mrd. Euro

Utl.: WKÖ: Führungskräfte verbringen 20 Prozent ihrer Zeit mit Lösen von Konflikten =

Wien (APA) - Mit Konfliktmediation - einer Methode, Konflikte im Arbeitsleben nachhaltig und kostengünstiger als zum Beispiel vor Gericht zu lösen - könnten in den Betrieben nach Einschätzung der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) jährlich 4 Mrd. Euro eingespart werden. "Führungskräfte verbringen hierzulande rund 20 Prozent ihrer Zeit mit dem Lösen von Konflikten", hieß es am Mittwoch in einer Aussendung der Kammer. "Diese Zeit im Wert von rund 4 Milliarden an so genannten Konfliktkosten geht den Unternehmen verloren."

Der Fachverband Unternehmensberatung und Informationstechnologie (UBIT) der WKÖ, in der es eine Experten-Gruppe für "Wirtschaftsmediation" gibt, und die Kammer der Wirtschaftstreuhänder starten nun eine gemeinsame Informationsoffensive, die sich vor allem an kleine und mittlere Unternehmen (KMU) richtet. "In einem negativen Klima von Spannungen und Konflikten können keine Ideen reifen", warnt die WKÖ. Das könne Betriebe auf Dauer schädigen oder sogar in den Ruin treiben.

(Schluss) kle/wyh

APA0491 2005-09-14/14:35

"APA-JOURNAL Karriere" vom 14.09.2005

Konfliktmediation hilft Betrieben sparen

Mit Konfliktmediation - einer Methode, Konflikte im Arbeitsleben nachhaltig und kostengünstiger als zum Beispiel vor Gericht zu lösen - könnten in den Betrieben nach Einschätzung der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ < http://www.wko.at >) jährlich 4 Mrd. Euro eingespart werden. "Führungskräfte verbringen hierzulande rund 20 Prozent ihrer Zeit mit dem Lösen von Konflikten", hieß es in einer Aussendung der Kammer. "Diese Zeit im Wert von rund 4 Milliarden an so genannten Konfliktkosten geht den Unternehmen verloren."

Der Fachverband Unternehmensberatung und Informationstechnologie (UBIT < http://www.ubit.at/ >) der WKÖ, in der es eine Experten- Gruppe für "Wirtschaftsmediation" gibt, und die Kammer der Wirtschaftstreuhänder starten nun eine gemeinsame Informationsoffensive, die sich vor allem an kleine und mittlere Unternehmen (KMU) richtet. "In einem negativen Klima von Spannungen und Konflikten können keine Ideen reifen", warnt die WKÖ. Das könne Betriebe auf Dauer schädigen oder sogar in den Ruin treiben.

 Bild: Mediation könnte Geldbeutel und Nerven schonen Foto: APA,dpa,Mascha Brichta kk re cr/tl

 
 
"Kurier" vom 17.09.2005                                

Wenn zwei sich streiten, hilft ein neutraler Dritter

Ein Team in einem mittelständischen Unternehmen wird von zwei Führungskräften geleitet, die auch für das selbe Aufgabengebiet zuständig sind. Bald gibt es die ersten Konflikte. Schließlich wollen die beiden Chefs nicht mehr zusammenarbeiten und versuchen, einander nicht über den Weg zu laufen. Obwohl sie nicht miteinander auskommen, wollen sie doch beide ihr Aufgabengebiet behalten. Wirtschafts-Mediatorin Gabriele Koderhold soll als neurale Vermittlerin bei der Konfliktlösung helfen.

"Wir haben drei Sitzungen abgehalten", berichtet Koderhold, Mitglied der Experts Group WirtschaftsMediatioren der Wirtschaftskammer: "Zuerst wurde auf der fachlichen Ebene geklärt, welche Aufgaben es gibt und wie zeitaufwändig diese sind. Jeder hatte den Eindruck, mehr als der andere zu arbeiten. Gemeinsam wurden Verantwortungsbereiche abgegrenzt und aufgeteilt."

Bei den beiden weiteren Treffen wurde die emotionale Ebene aufgearbeitet und geklärt wie der Konflikt überhaupt entstanden ist. "Am Ende waren wieder Kommunikation und produktive Zusammenarbeit möglich", erzählt Koderhold.

Ausnahme

Dieses positive Beispiel ist leider eine Ausnahme. Denn in Österreich steckt die Wirtschafts-Mediation noch in den Kinderschuhen. Treten Konflikte auf, werden diese meist durch die direkte Konfrontation von Mitarbeiter und Vorgesetzten geregelt, zeigt nun eine Studie der Unternehmensberatung Wietasch & Partner und des Instituts für Grundlagenforschung. Von einer professionelle Konfliktlösung kann in Österreichischen Unternehmen also noch nicht die Rede sein. Nur sechs Prozent der befragten Betriebe haben Erfahrung mit dem Einsatz von Wirtschafts-Mediation. Mehr als zwei Drittel dieser Unternehmen sind mit den erarbeiteten Lösungen zufrieden.

EINSPARUNGSPOTENZIAL

Nach Einschätzung der Wirtschaftskammer Österreich könnten in den heimischen Betrieben jährlich vier Mrd. Euro mit Wirtschafts-Mediation eingespart werden. "Führungskräfte verbringen rund 20 Prozent ihrer Zeit mit dem Lösen von Konflikten", erklärt Alfred Harl vom Fachverband Unternehmensberatung und Informationstechnologien: "Diese wertvolle Zeit geht den Unternehmen verloren."

 

 

"a3-eco" Nr. 10/05 vom 29.09.2005 - siehe auch Attachment

Wirtschaftsmediation

Konflikte kosten vier Milliarden

"Durch den Einsatz von Wirtschaftsmediation sind jährlich Einsparungen in der Höhe von vier Milliarden Euro möglich", sagt Alfred Harl, stellvertretender Obmann des Fachverbandes Unternehmensberatung und Informationstechnologie (UBIT) der Wirtschaftskammer Österreich. "Führungskräfte verbringen hier zu Lande rund 20 Prozent ihrer Zeit mit dem Lösen von Konflikten." In den vier Milliarden seien andere schädliche Konsequenzen ungelöster Konflikte wie Imageverlust, Leistungsabfall aufgrund mangelnder Motivation oder sinkende Kreativität noch nicht einmal eingerechnet. "Solche negativen Folge-Erscheinungen können Betriebe auf Dauer schädigen oder sogar in den Ruin treiben," warnt auch Klaus Hübner von der Kammer der Wirtschaftstreuhänder. Wirtschaftsmediation sei eine Methode, Konflikte im Arbeitsleben effizient, nachhaltig und kostengünstiger als zum Beispiel vor Gericht zu lösen.

Der Fachverband Unternehmensberatung und Informationstechnologie (UBIT) der Wirtschaftskammer Österreich startet jetzt gemeinsam mit der Kammer der Wirtschaftstreuhänder (KWT) eine Informationsoffensive, die Unternehmen die Vorteile dieser Methode der Konfliktbewältigung nahe bringen soll. "Dabei wenden wir uns speziell an kleine und mittlere Unternehmen", sagt Harl, der beim Mittelstand noch einen "gewisses Informationsdefizit" in Sachen Wirtschaftsmediation ortet.

Nahezu jedes zehnte kleine und mittelständische Unternehmen in Österreich sei von Mobbing als Folge nicht gelöster bzw. eskalierender Konflikte betroffen. Solche Problem könnten weite Kreise schlagen, sagt Harl: "Mobbing bleibt nicht auf den Kreis der daran Beteiligten beschränkt, sondern beeinflusst das Betriebsklima des gesamten Unternehmens." Die negative Stimmung teile sich auch den Kunden mit und führe so zu Umsatzeinbußen.

Trotz ihrer Vorteile werde die Wirtschaftsmediation in Österreich - ebenso wie übrigens in anderen EU-Statten - noch viel zu wenig eingesetzt: Nur sechs Prozent aller im Rahmen einer Studie befragten Unternehmen gaben an, Wirtschaftsmediation bereits angewendet zu haben. "Die vielfältigen Chancen, die Wirtschaftsmediation bietet, sind noch viel zu wenig bekannt," betont Hübner. "Das wollen wir ändern."

Auf dem Österreichischen Beratertag 2005, der am 7. November im ORF-Zentrum in Wien stattfindet, wird es zum Thema "Management by WirtschaftsMediation" eine eigene Veranstaltung geben.

Bild: Wirtschaftskämmerer Alfred Harl: "Info-Defizit beim Mittelstand"

Bild: Wirtschaftstreuhänder Klaus Hübner: "Chancen zu wenig bekannt"

 

 

"Wiener Wirtschaft" Nr. 10/05 vom 29.09 - siehe ebenfalls Attachment

Konfliktlösung Wirtschaftsmediation

http://www.wirtschaftspressedienst.at/druckansicht.php?ausgnr=829

 

 

NÖ-Wirtschaftspressedienst vom 19.09.2005

Wirtschaftsmediation ist im Vormarsch

Immer mehr heimische Firmen setzen auf die Konfliktvermeidung und –lösung durch Wirtschaftsmediation. Führungskräfte verbringen hierzulande rund 20 Prozent ihrer Zeit mit dem Lösen von Konflikten. Diese Zeit im Wert von rund vier Milliarden Euro an so genannten Konfliktkosten geht den Unternehmen verloren. Dies sagte Alfred Harl aus Klosterneuburg, Obmann der Standesvertretung der Unternehmensberater und Informationstechnologen (UBIT) der Wirtschaftskammer Niederösterreich, anlässlich der Auftaktveranstaltung zu einer Informations-Offensive des WKÖ-Fachverbandes UBIT und der Wirtschaftstreuhänderkammer zu den Vorteilen von Wirtschaftsmediation.

Weitere Folgen von Konflikten in Unternehmen sind kaum quantifizierbar: Imageverlust, Leistungsabfall auf Grund mangelnder Motivation, sinkende Kreativität, weil im negativen Klima von Spannungen und Konflikten die Ideen nicht reifen können. “Solche negativen Folgeerscheinungen können Betriebe auf Dauer schädigen oder sogar in den Ruin treiben”, erklärte Harl.

Nahezu jedes zehnte kleine und mittelständische Unternehmen in Österreich ist zudem von Mobbing als Folge nicht gelöster bzw. eskalierender Konflikte betroffen. Mobbing bleibt dabei nicht auf den Kreis der daran Beteiligten beschränkt, sondern beeinflusst das Betriebsklima des gesamten Unternehmens. Die negative Stimmung teilt sich den Kunden mit und führt zu Umsatzeinbußen.

Wirtschaftsmediation ist eine Methode, Konflikte im Arbeitsleben effizient, nachhaltig und kostengünstiger als zum Beispiel vor Gericht zu lösen. Trotz ihrer Vorteile wird die Wirtschaftsmediation in Österreich, ebenso wie in der übrigen EU, noch viel zu wenig erfolgswirksam eingesetzt: Nur sechs Prozent aller im Rahmen einer Studie befragten Unternehmen geben an, Wirtschaftsmediation bereits angewendet zu haben.

Am 7. November findet der Österreichische Beratertag 2005 mit dem Thema “Management by WirtschaftsMediation” als gemeinsame Veranstaltung des Fachverbandes UBIT und der Kammer der Wirtschaftstreuhänder im ORF-Zentrum in Wien statt. (wom)

www.wirtschaftsmediation.cc

 

 

NÖ Wirtschaftsverband vom 30.9.2005 

NÖ Firmen setzen zunehmend auf Wirtschaftsmediation

http://www.wirtschaftnoe.at/presse.asp?status=1&presseid=693

 

 

Bürgermeister Zeitung - buergermeisterzeitung.at

Gesellschaft für Wirtschaftsmediation

http://www.webway.at/info/bz/content2.php?dmy=jep&mehr=jep&welche=7&nr=17439

 

 

Electronic-business.at

Wirtschaftsmediation spart Unternehmen 4 Milliarden Euro bei der Lösung von Konflikten

http://www.electronic-business.at/news/1346.html

 

 

Fotodienst.at - Fotos:

http://www.fotodienst.at/browse.mc?album_id=153&start=1

 

zurück