NAFES bis 2017 verlängert

Sechs Millionen Euro stehen als Förderung bereit

Die NAFES, die Unterstützungsaktion zur Förderung des Einkaufens in den Ortskernen, wird bis 2017 verlängert. Insgesamt stehen sechs Millionen Euro – fünf vom Land, eine von der Wirtschaftskammer Niederösterreich (WKNÖ) – für die nächste Förderperiode zur Verfügung. „Wir prolongieren damit ein Instrument, das sich sowohl als Belebungsfaktor für Ortskerne wie auch als Belebungsinstrument für die gesamte Wirtschaft bewährt hat“, hielten Niederösterreichs Landeshauptmann Erwin Pröll und WKNÖ-Präsidentin Sonja Zwazl anlässlich der Unterzeichnung des neuen Fördervertrags fest.


Investitionsvolumen von 82 Millionen Euro


Seit der Gründung der  NAFES im Jahr 1998 wurden in Summe bereits 640 Projekte mit einem Gesamt-Fördervolumen von 12,6 Millionen Euro unterstützt. Das damit ausgelöste Investitionsvolumen belief sich auf 82 Millionen Euro. „Es ist also gut investiertes Geld“, unterstrich Zwazl. „Denn vitale Unternehmen sind das Herzstück für lebendige Stadtkerne und damit ganze Kommunen. Und der blau-gelbe Handel mit seinem Umsatzvolumen von netto fast 38 Milliarden Euro steht dafür als ganz entscheidender Faktor.“
Neue zusätzliche Schwerpunkte
Über die bisherigen NAFES-Schwerpunkte „Infrastrukturelle Maßnahmen“, „Erhaltung der Nahversorgung“, „Marketingmaßnahmen“ und „Pilotprojekte“ hinaus werden mit der Förderperiode von 2013 bis 2017 zusätzliche zukunftsweisende Schwerpunkte gesetzt, etwa für gestalterische Maßnahmen zur Attraktivierung von Einkaufsstraßen oder für eine Professionalisierung von Werbegemeinschaften.  

Zwazl: „An NÖ-Raumordnung wird nicht gerüttelt“


Hand in Hand mit der NAFES geht für Zwazl ein weiteres zentrales Belebungsinstrument für Niederösterreichs Ortskerne: die niederösterreichische Raumordnung. NAFES und Raumordnung gehören für die WKNÖ-Präsidentin fix zusammen. Zwazl: „An der gelungenen niederösterreichischen Raumordnung kann und darf nicht gerüttelt werden. Im Gegenteil: Ich sehe diese Raumordnung als Vorbildprojekt auch für andere Bundesländer. Und ich werde daher auch nicht müde, dieses Konzept – quasi als Exportschlager Marke Niederösterreich – auch anderen Bundesländern schmackhaft zu machen.“    

16.10.2015 Doris Greill
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