Bildung schafft Zukunft

WKS geht in die Offensive


Bildung



Eines der wichtigsten Themen überhaupt – die Bildung – hat die Wirtschaftskammer Salzburg zum Arbeitsschwerpunkt 2012 gewählt. Unter dem ­Slogan „Bildung schafft Zukunft“ wird die WKS, selbst einer der größten „Player“ des Landes in Sachen Aus- und Wei­ter­bildung, ihre umfangreichen Aktivitäten zusammenfassen, verstärken und fokussieren.

„Wir stellen uns dem Problem des Fachkräftemangels. Wir stellen uns der Herausforderung, die Lehre nachhaltig neu zu positionieren. Wir wollen, dass Salzburg seine Chancen als Bildungsstandort noch besser nutzt“, formuliert WKS-Präsident Julius Schmalz die Zielrichtung. „Die WKS ist eine Organisation mit hoher bildungspolitischer Kompetenz, die jährlich 8.000 Aus- und Weiterbildungsabschlüsse ermöglicht. Wir werden auch 2012 al-

les in die Waagschale legen, was wir können, um unsere Ziele zu erreichen“, betont Präsident Schmalz.

Unter der Leitung von Dr. Manfred Pammer, stellvertretender Direktor der WKS und für die Bildungsaktivitäten der Wirtschaftskammer verantwortlich, wurde ein umfangreiches Strategiepapier mit über 35 Teilprojekten erarbeitet, die nun 2012 und in den Folgejahren umgesetzt werden. „Hier gibt es natürlich keine schnellen Erfolge. Wir treten gegen die Demografie an und gegen gesellschaftliche Einstellungen. Dennoch kann man ganz konkret an allen verfügbaren Hebeln ziehen, um zum Beispiel mehr junge Leute für die Lehre zu begeistern, um eine bessere Bildungsinformation in den Schulen zu erreichen, um die Technik-Ausbildung voranzubringen, oder um gezielt arbeitsmarktpolitische Instrumente besser einzusetzen, um den Fachkräftemangel einzudämmen“, verweist Dr. Pammer auf einige der Vorhaben des Leitthemas 2012.

Kein Start am Nullpunkt

Dass das Thema des Fachkräftemangels kein scheinbares ist, wie manche behaupten, zeigt ein Blick auf die Daten: Derzeit stehen fast 750 offenen Lehrstellen nur 250 Jugendliche auf Lehrstellensuche gegenüber. Das ist die mit Abstand größte Lehrlingslücke in Österreich. Zwei Drittel der Unternehmen berichten von einem generellen Fachkräfte- und Nachwuchsmangel. Daran ändern auch die vorhergesagten konjunkturellen Probleme wenig. „Wir setzen daher auf eine Informations- und Ausbildungsoffensive, die langfristig angelegt ist“, erläutert Präsident Schmalz.

Die Wirtschaftskammer Salzburg beginnt in Sachen Bildung nicht am Nullpunkt. Mit ihren Bildungseinrichtungen – vom WIFI über die Fachhochschule und die Tourismusmusschulen, vom TAZ in Mitterberghütten bis zu „Lehre und Matura“ und der WKS-Karriereberatung – ist die WKS der Bildungsanbieter Nummer eins im Bereich der berufsorientierten Aus- und Weiterbildung. Das hohe Engagement der WKS in der Bildung wird sowohl von den Wirtschaftstreibenden als auch von der Salzburger Bevölkerung mit Bestnoten versehen.

Salzburger zur Weiterbildung bereit

Gleichzeitig trifft das Thema „Bildung schafft Zukunft“ auf eine wachsende Bereitschaft der Salzburger Bevölkerung, ihre Weiterbildung voranzutreiben: 46% der jüngeren SalzburgerInnen denken sehr konkret an Weiterbildung, wie eine Analyse des market-Instituts ergeben hat. Für 78% der jungen SalzburgerInnen (bis 29 Jahre) ist Weiterbildung unverzichtbar. Rund die Hälfte bezahlt die Weiterbildung aus eigener Tasche, ansonsten übernimmt der Arbeitgeber entweder zur Gänze oder teilweise die Kurskosten. Erfreulich für die WKS und ihr WIFI: Das WIFI ist für 35% der Salzburger (2009: 30%) erste Anlaufstelle für berufliche Weiterbildung und damit Marktführer.


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16.10.2015 Sabrina Scheipl
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