Bildungsmotor Wirtschaftskammer

WKS will englischsprachige Schule in Salzburg etablieren

„Bildung hat für die WKS höchste Priorität. Nur mit bester Aus- und Weiterbildung, die auch den Bedürfnissen der Wirtschaft entspricht, hat der Wirtschaftsstandort Salzburg eine Chance, im nationalen und internationalen Wettbewerb zu bestehen“, macht WKS-Präsident Julius Schmalz auf eine der wichtigsten standortpolitischen Notwendigkeiten in Salzburg aufmerksam: „Dabei geht es um buchstäblich existenzielle Fragen: Wenn nicht genügend qualifizierte Mitarbeiter gefunden werden können, wird Salzburg für bestehende Firmen unattraktiv. Wenn die Bildungsstrukturen nicht genau passen, werden zu wenig neue Firmen gegründet oder angesiedelt. Jobs gehen verloren, der Wohlstand schwindet. Darum unternimmt die WKS im Interesse der Wirtschaft und im Interesse Salzburgs seit Jahren alles, um den Bildungsstandort zu stärken!“

Einen besonderen Schwerpunkt nimmt das Jahr 2012 ein, das unter dem Titel „Bildung schafft Zukunft“ steht. Eine erste Bilanz zeigt, was bewegt wurde. „Wir haben die Lehre mit großen Kampagnen gestärkt – und werden dies fortsetzen. Wir haben Initiativen gegen den Fachkräftemangel eingeleitet, die fortgeführt werden. Wir helfen Jugendlichen ohne Lehrausbildung, forcieren wie noch nie die Berufsberatung, neue Angebote wie Lehre und Matura, fördern mit Stipendien Talente in der FH, HTL und in der Lehre – und haben heuer Investitionen in Millionenhöhe eingeleitet“, fasst Präsident Schmalz zusammen.

Tatsächlich hat sich die Wirtschaftskammer Salzburg zur tragenden Säule im Bereich der wirtschaftsorientierten Aus- und Weiterbildung in Salzburg entwickelt.

Von den 23,5 Mill. € Kammer- und Grundumlagen (2012), welche die Salzburger Wirtschaft aus Pflichtbeiträgen aufbringt, investiert die WKS allein heuer 4,4 Mill. € direkt in Bildung, mit steigender Tendenz in den nächsten Jahren:

  • Allein für die Lehre werden rund 1 Mill. € zur Verfügung gestellt, etwa für 4.800 Lehrabschluss- und 1.600 Meisterprüfungen, für die aktuelle Imagekampagne („Lehre: Sehr g’scheit!“), für Auslandsstipendien und Imageaktionen.
  • 800.000 € investiert die WKS in die „WKS-Karriereberatung“ für jährlich 8.000 Bildungsberatungen von Jugendlichen, in die Berufsinfomesse „bim“ und in Stipendien für ausgezeichnete SchülerInnen.
  • 2,6 Mill. € wendet die WKS derzeit für ihre Bildungseinrichtungen auf. Das ermöglicht die Führung, Betrieb oder Trägerschaft

- der größten nichtstaatlichen Tourismusschulen Österreichs mit vier Standorten und zwei Praxisbetrieben,
- des WIFI, größtes berufliches Aus-und Weiterbildungsinstitut in Salzburg,
- der Fachhochschule Salzburg, eine wirtschafts- und bildungspolitische Erfolgsgeschichte,
- das Technische AusbildungsZentrum Mitterberghütten (TAZ) für die zwischenbetriebliche Lehrlingsausbildung im Elektro- und Metallbereich,
- die Salzburg Management Business School (SMBS), Salzburgs größte postgraduale Bil-dungseinrichtung mit international ausgerichteter Management-Ausbildung,
- die Akademie Schloss Urstein Privatstiftung mit dem „Zentrum für humane Marktwirt-schaft“.

WKS nutzt ihre „Hebelwirkung“ für das größte wirtschaftsorientierte Bildungsnetz-werk Salzburgs

Die jährliche „Hebelwirkung“ der in die Bildung investierten 4,4 Mill. € an Mitgliederbeiträgen ist enorm:

  • Alles in allem erreicht das Bildungsnetzwerk der WKS 85.000 TeilnehmerInnen. „Auch das ist eine der größten gesellschaftlich relevanten Leistungen der Salzburger Wirtschaft für das Bundesland Salzburg“, macht Julius Schmalz deutlich.
  • 4.300 externe Vortragende und Prüfer aus der Wirtschaft kommen zum Einsatz: Das ist Wissen aus der Praxis für die WIFI-KundInnen, für Studierende und SchülerInnen.
  • 770 MitarbeiterInnen werden in den Bildungseinrichtungen der WKS beschäftigt.
  • Und nicht zuletzt: Jährlich werden 8.000 Bildungsabschlüsse (Diplome, Zeugnisse und Zertifikate) vergeben. Die WKS ist damit der Bildungspartner Nummer eins für alle in der Wirtschaft Tätigen.

 

Rückfragen: Dr. Manfred Pammer

28.11.2016
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