Unsere Erfolge - unsere Forderungen

Für einen attraktiven Standort Österreich

Standort Österreich - stabile Rahmenbedingungen als Vorteil

Niedrige Streikquoten, ein praxisnahes Ausbildungssystem, moderne Infrastruktur, hohe Rechts- und Sicherheitsstandards und Lebensqualität sind wichtige Eckpfeiler für stabile politische und wirtschaftliche Rahmenbedingungen. Durch viele Aktivitäten sorgt die WKO dafür, dass Österreich als Standort weiterhin attraktiv bleibt:

  • Kollektivvertragsverhandlungen mit Gewerkschaften
  • Mitgestaltung von Gesetzen und Verordnungen im Rahmen der Begutachtung
  • marktnahe Ausbildung von Fachkräften im WIFI und in Schulen
  • unabhängige Abwicklung der Außenwirtschaftsaktivitäten durch die Außenwirtschaft Austria

Aktive Interessenvertretung - die wichtigsten Erfolge für Österreichs Leitbetriebe

Senkung der Lohnnebenkosten um rund eine Milliarde Euro 

2016 war der Startschuss für die Senkung der Lohnnebenkosten in drei Schritten, die insgesamt zu einer Lohnnebenkostenentlastung in Höhe von rund einer Milliarde Euro führt. 

Die erste Etappe wurde bereits im Jänner 2016 vollzogen, mit der der Beitrag zum Insolvenzentgeltfonds um 0,1 Prozent auf 0,35 Prozent gesenkt wurde. Im Jänner 2017 folgt die zweite Etappe, bei der der Beitrag zum Familienlastenausgleichsfonds um 0,4 Prozent auf 4,1 Prozent und als dritte Etappe zum 1.1.2018 um weitere 0,2 Prozent auf 3,9 Prozent gesenkt wird. 

Darüber hinaus wurde mit Jänner 2016 der Nachtschwerarbeits-Beitrag von 3,7 Prozent auf 3,4 Prozent gesenkt. Bereits 2014/2015 wurden die Lohnnebenkosten um 200 Millionen Euro gesenkt.

Fortführung der Internationalisierungsoffensive bis 2019 gesichert 

Seit April 2015 stehen insgesamt weitere 56 Millionen Euro zur Unterstützung exportorientierter Unternehmen zur Verfügung.

Modernes Normengesetz bringt mehr Transparenz – Teilnahmegebühren entfallen 

Künftig wird das Normenwesen insgesamt transparenter und nachvollziehbarer gestaltet. Die Teilnahmebeiträge für die Mitarbeit in Normungskomitees wurden abgeschafft und die Normungsanträge bleiben weiterhin kostenfrei. Künftig sind alle Normen auch regelmäßig auf ihre Zweckmäßigkeit hin zu überprüfen. Das Normengesetz tritt zum größten Teil mit April 2016 in Kraft.  

Ab 2016 ist die Gesellschaftsteuer endgültig Geschichte 

Mit dem Entfall der Gesellschaftssteuer ab Jänner 2016 erspart sich die heimische Wirtschaft jährlich rund 100 Millionen Euro. Dadurch wird für Unternehmen ein zusätzlicher Anreiz zur Eigenkapitalbildung und Risikokapitalfinanzierung geschaffen.  

Wohnbauoffensive als Impuls für die Bauwirtschaft 

Mit Jänner 2016 tritt die Wohnbauoffensive in Kraft. Durch dieses Paket stehen Mittel für den Bau von zusätzlichen 30.000 Wohnungen zur Verfügung. Die Wohnbauoffensive löst Investitionen von rund sechs Milliarden Euro aus und wird damit zur Starthilfe für die Konjunktur.  

Erhöhung der Forschungsprämie von 10 auf 12 Prozent 

Rund 80 Millionen Euro mehr an Förderungen bekommen forschungsaktive Unternehmen durch die im Juli 2015 beschlossene Erhöhung der Forschungsprämie von 10 auf 12 Prozent. Die Änderung gilt erstmals für Wirtschaftsjahre, die im Jahr 2016 beginnen.  

Mehr Forschungspersonal für den Forschungsstandort Österreich 

Zur Sicherung des Forschungspersonals in den heimischen Unternehmen wurde im Juli 2015 ein „Zuzugsfreibetrag“ in Höhe von 30 Prozent beschlossen. Angesichts des internationalen Wettbewerbs um die „besten Köpfe“ wurde damit für Wissenschaftler und Forscher der Anreiz für deren Zuzug nach Österreich wesentlich verbessert.

Weitere Erfolge

Mehr zum Nachlesen finden Sie auf „Erfolge der Wirtschaftskammern“ und in den aktuellen Publikationen der WKÖ.

Die wichtigsten Forderungen der Wirtschaftskammern finden Sie in „Zukunft Wirtschaft | Standort Österreich 2015-2020

8.7.2016
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