SVA-Beiträge gesenkt

Wirtschaftskammer lässt sich von der Steuerreform nicht überfahren und verhandelt wichtige Änderungen aus.

Die Steuerreform wird vor allem von Unternehmern argwöhnisch begutachtet. Zu viele Maßnahmen erregen zu Recht das Misstrauen der Unternehmerinnen und Unternehmer in Österreich. In wichtigen Positionen haben wir für unsere Mitglieder Schadensbegrenzung betrieben und in weiteren Verhandlungen mit der Regierung Erfolge erzielt.

Senkung der SVA-Mindestbeiträge für Selbständige

Ein wichtiger Erfolg bei den Verhandlungen ist die Senkung der Mindestbeitragsgrundlage für Selbständige in der Krankenversicherung. Derzeit wird bei Unternehmerinnen und Unternehmern mit geringen Einkünften eine Mindestbeitragsgrundlage von 724,02 Euro angesetzt und daraus der monatliche Beitrag von 55,39 Euro errechnet. Ab 1. Jänner 2016 wird die Mindestbeitragsgrundlage auf das Niveau der Geringfügigkeitsgrenze von Arbeitnehmern gesenkt. Das entspricht einer Berechnungsgrundlage von derzeit 405,98 Euro. Geringverdienende Selbständige müssen ab Anfang 2016 also nur noch knapp über 30 Euro an monatlichen Krankenversicherungsbeiträgen zahlen. Jährlich können so bis zu 290 Euro eingespart werden. Für die Gesamtwirtschaft sind das jährliche Entlastungen von 40 Millionen Euro.
Rückfragen:
Wirtschaftskammer Kärnten
Abteilung Öffentlichkeitsarbeit
T 05 90 90 4–660
E oeffentlichkeitsarbeit@wkk.or.at
9.7.2015 Jan Leber
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