Wirtschaftspolitische Schwerpunkte der Wirtschaftskammer Vorarlberg für 2017

Digitalisierung

Der Digitalisierung und ihren Herausforderungen begegnet die Wirtschaftskammer Vorarlberg 2017 in unterschiedlichen Bereichen: Unterstützung im Forschungsbereich, umsetzbare Instrumente über die Initiative „Digitale Perspektiven“, spezielle Qualifizierungsangebote über das WIFI der Wirtschaftskammer sowie konkrete Unternehmensprojekte, die Angebot und Nachfrage näher zusammenbringen.


Bildung, Lehre, Fachkräfte

Aus- und Weiterbildung bleibt zentrales Thema der Wirtschaftskammer Vorarlberg. Dass die Wirtschaft hier bereit ist neue Wege zu gehen, zeigt der aktuelle Schulterschluss der WK mit der Arbeiterkammer im Kampf gegen den Fachkräftemangel. „Wenn es die Situation erfordert, müssen wir in Vorarlberg neue Wege auch alleine gehen können“, sind sich die beiden Interessenvertretungen einig.


Investitionsfreundliches Klima & Rahmenbedingungen

Der Sicherung des Produktions- und Wirtschaftsstandortes Vorarlberg kommt höchste Priorität zu. Dazu braucht es eine wertschätzende Haltung gegenüber dem Unternehmertum und konkrete Erleichterungen und Anreize wie etwa die Senkung der KöSt, Investitionsfreibetrag oder die Erhöhung des Forschungsfreibetrages.


Deregulierung und Entbürokratisierung

Die von Land und Wirtschaftskammer eingerichtete Expertengruppe Deregulierung hat wesentliche Erleichterungen und flexiblere Lösungen für die Vorarlberger Wirtschaft erwirkt. Unser Fokus gilt weiterhin dem Schutz der Unternehmen vor überzogenen Auslegungen europäischer und nationaler Vorschriften, Entlastung von bürokratischen Auflagen durch Deregulierung landesrechtlicher Vorschriften sowie Verbesserungen beim Vollzug und der Kontrolle.


Energieregion Vorarlberg  

Anstatt Unternehmen mit Auflagen zu belasten, hat sich gezeigt, wie auf Basis der Eigeninitiative konkrete Resultate erzielt werden können. Der sorgsame Umgang mit Energie ist für Vorarlberger Betriebe nicht nur ein Lippenbekenntnis. Sie übernehmen verstärkt Verantwortung in der Energie-Frage. Freiwilligen Initiativen ist der Vorrang gegenüber gesetzlichen Vorschriften einzuräumen.


Infrastruktur- und Verkehrskonzept 2030 

Ein leistungsfähiger Wirtschaftsstandort braucht eine leistungsfähige Infrastruktur. Schienen- und Straßenprojekte sind daher konsequent weiterzuentwickeln, Betriebsgebiete bestmöglich anzuschließen (weitere Vollanschlüsse auf der A14 Rheintalautobahn) und eine flächendeckende Versorgung mit einer modernen und zukunftsfähigen Dateninfrastruktur ist sicherzustellen.


22.12.2016 Sabine Barbisch
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