Wie sich unsere Arbeitszeit und der Arbeitsort im digitalen Zeitalter ändern

Das digitale Zeitalter hat längst begonnen und viele umwälzende Änderungen auch in unserem Leben ausgelöst. Längst sind wir es gewohnt, zu jeder Tages- und Nachtzeit und an jedem beliebigen Tag der Woche einzukaufen. Als Kunde nehme ich mir die Freiheit zu entscheiden, wo und wann Wertschöpfung stattfindet. Ich genieße als Konsument die vielen neuen Services und Dienstleistungen, die im Rahmen der Digitalisierung entstanden sind oder entstehen werden.

 

Mit dieser neuen Freiheit kommen aber auch zwangläufig signifikante Änderungen auf unser eigenes Arbeitsleben zu. Wer die Sonntagsöffnung weiter konsequent ablehnt, wird es künftig schwer haben, nicht von der Wertschöpfung ausgeschlossen zu sein. Auch die sogenannten „9 to 5“-Jobs stehe auf dem Prüfstand. Denn wer sagt, dass dieses Arbeitsmodel die sinnvollste und erfüllteste Arbeitszeit umfasst? Wer alles überall und rund um die Uhr haben möchte, wird selbst auf die Aufteilung acht Stunden Arbeit und 16 Stunden Freizeit verzichten müssen. Und wer sagt, dass es sich anders nicht viel angenehmer arbeiten und leben lässt, wenn man sein Leben in Bezug auf Ort und Zeit flexibel gestaltet?

 Viele werden nun Angst um die Schieflage der eigenen Work-Life-Balance haben. Doch nicht die strikte Trennung von Beruf und dem Rest des Lebens werden in einer weitgehend digitalisierten Welt zur kollektiven Erfüllung führen. Viel wichtiger ist das eigenverantwortliche Verhalten jedes Einzelnen, um mit Hilfe moderner Technologien ein individuelles Gleichgewicht zwischen Beruf, Familie und Hobbys zu finden. Die Digitalisierung ist in diesem Fall eine enorme Chance und wird sich nicht aufhalten lassen.
auf Facebook teilen auf Twitter teilen Teilen mit Google+ diese Seite per E-Mail versenden diese Seite drucken als PDF downloaden
Kommentar hinterlassen

Kommentare (0)

Keine Kommentare vorhanden