Europäische Kommission gibt 60 Millionen Euro für den Ausbau von High-Speed-Internet frei. Schaffung der nötigen Rahmenbedingungen hat Kärnten zwei Jahre Zeit gekostet.

Gute Nachrichten für den heimischen Breitbandausbau: Die Europäische Kommission hat 60 Millionen Euro für den Ausbau der Breitbandstruktur in entlegenen Regionen Kärntens bereitgestellt. Damit soll das Netz auf eine Geschwindigkeit von mindestens 100 Megabit und bis zu einem Gigabit pro Sekunde bei Down- und Upload gebracht werden.

Eigentlich ist dieser enorme finanzielle Push für den Breitbandausbau ein Grund zum Feiern. Unternehmen erhalten nun endlich den nötigen Internet-Speed, um auch in den Tälern und Randbereichen Kärntens konkurrenzfähig arbeiten zu können. Allerdings bleibt ein fader Beigeschmack: Vom Zusage der 60 Millionen Euro Beihilfe bis zu Schaffung der nötigen Rahmenbedingungen sind fast zwei Jahre vergangen. In Zeiten der Digitalisierung und eines enormen Modernisierungsdrucks eine endlos lange Zeit, in der viele Unternehmen unter den nicht tragbaren und veralteten Strukturen zu leiden hatten.

Künftig dürfen solche Entscheidungen im Interesse aller nicht mehr zu Hängepartien werden. Eine schnelle, effiziente und vor allem zukunftsweisende Entscheidungsstruktur ist unabdingbar, um Kärnten konkurrenzfähig und attraktiv für Firmen zu halten.

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