Mit der Fachgruppe UBIT unterwegs in Lissabon und Porto. Es hat sich gezeigt, dass Portugal vor allem für junge Unternehmen große Chancen birgt.

Portugal scheint die Wirtschaftkrise überstanden zu haben. Die Wirtschaft wuchs 2016 um 1,4 Prozent und auch die Arbeitslosenrate ist mit 10,19 Prozent so niedrig wie zuletzt 2009. Ich begleitete die Fachgruppe UBIT bei ihrer heurigen Studienreise nach Lissabon und Porto und konnte mich vor Ort über die Wirtschaftsentwicklung überzeugen.

 

Aufgefallen ist vor allem, dass die Portugiesen sehr gut ausgebildet sind - Englisch geht leicht von der Hand. Trotz der vielen Studenten hat Portugal eines mit Kärnten gemeinsam: Es herrscht ein Mangel an Fachkräften. Aber die Portugiesen sind von ihrem Tun überzeugt. Aufgefallen ist auch die lebendige Start-up-Szene. Ein besonders erfolgreiches durften wir auch besuchen: Talkdesk. Das junge Unternehmen bietet Cloud-Based-Callcenter-Lösungen an und hat damit bereits Kunden wie IBM oder Dropbox an Land gezogen.

 

Interessant war auch der Co-Working-Space "Second Home", der mit zahlreichen Topfpflanzen eingerichtet wurde und so das Raumklima sehr angenehm macht. Die Mitgliedschaft in dieser grünen Oase kostet bis zu 280 Euro im Monat und wird sehr gut angenommen. Die große Start-Up-Szene hat auch renommierte Veranstaltungen wie den "web summit" auf Lissabon aufmerksam gemacht. Der Event hat im November 2016 50.000 Teilnehmer in die portugiesische Hauptstadt gelockt und wird bis zum Jahr 2020 dort über die Bühne gehen.

 

Außerdem durften wir noch in einige weitere interessante Firmen schnuppern: Novabase, Contisystems, Moneris, ISQ und Investlisboa standen auf dem dicht gedrängten Studienreisen-Plan.

 

Einen umfassenden Bericht finden Sie auf der Website der Fachgruppe UBIT.

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