Obwohl die IT die Jobs der Zukunft bietet, ist der Fachkräftemangel immens. Allein in Österreich fehlen den Unternehmen 10.000 Mitarbeiter. Ein Imagewandel muss her!

Der IKT-Statusreport #4 ist erschienen und zeigt, dass mehr denn je Handlungsbedarf in der IT-Branche besteht. der Gesamtwirtschaft fehlen mittlerweile 10.000 Fachkräfte im IT-Bereich. Hoffnung, dass sich dies in der nahen Zukunft rasch ändern wird, macht der Statusreport nicht, im Gegenteil: Die Zahl der Studienabbrecher ist nach wie vor extrem hoch. Mehr als 50 Prozent der Studierenden schmeißen noch im Bachelorstudiengang hin. Im Masterstudiengang sind es sogar fast 60 Prozent. Auch die Zahl der Studierenden nimmt im Studiengang IT ab - an der TU Wien beispielsweise sind die Studentenzahlen in den letzten vier Jahren um gut 1.000 gesunken.

Eine Reaktion der Politik ist mehr als nötig, damit der digiNATION Masterplan aufgeht. Studien-Absolventen sind das Rückgrat dieses Plans. Helfen könnten ein Imagebruch und Vorbilder. Junge Frauen halten ein Informatik-Studium oft für nicht schaffbar, unter anderem weil ihnen vom familiären und schulischen Umfeld davon abgeraten wird. Informatik ist heute ein Querschnittsthema, das sich durch alle Branchen zieht. Es ist nötig, die Vielfältigkeit der Berufsfelder aufzuzeigen und eine Imagekorrektur vorzunehmen – weg vom engen Berufsbild des Programmierers hin zu digitalen Gestaltern der Zukunft. Hier braucht es auch weibliche Vorbilder. Sonst verzichten wir auf bis zu 50 % unseres Potenzials.


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