Dass österreichweit tausende IT-Fachkräfte fehlen, ist weder ein Geheimnis noch ein Österreichspezifikum.

Ganz Europa überlegt sich, wie man in Zukunft die benötigten Spezialisten selbst ausbilden oder aber von anderen Regionen anlocken kann. Auch Österreich möchte Gewinner im Wettlauf der Digitalisierung sein und entsprechendes Know-how aufbauen - da sind sich alle einig.

Umso interessanter sind zwei Kuriositäten, bei denen einem das Lachen vergeht:

  • Bereits vor Jahren wurde der Beruf des Softwareentwicklers von der Mangelberufsliste gestrichen und somit war es fast unmöglich, solche Stellen mit Nicht-EU-Bürgern zu besetzen. Das schadet dem Wirtschaftsstandort und wir mussten über Jahre intervenieren und argumentieren, damit dieses Manko in den nächsten Monaten beseitigt wird. Dann wird es wieder möglich sein, dass IT-Experten die Rot-Weiß-Rot-Card erhalten!
  • Ebenso kämpfen wir seit Jahren darum, die Anzahl von Informatik-Studierenden an den österreichischen Universitäten zu erhöhen. Es fehlen Absolventen an allen Ecken und Enden, obwohl das Interesse weiter zu steigen scheint. Da aber die vorhandenen Ausbildungskapazitäten nicht reichen, werden im Herbst kurzer Hand hunderte Studienplätze an der TU-Wien gestrichen!

    Wer denkt sich so etwas aus? Wer übernimmt die Verantwortung für die negativen Folgen auf unseren Wirtschaftsstandort?

Nähere Informationen finden Sie hier

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