FBA-Infrastrukturreport: Österreichs Top-Manager räumen der Digitalisierung mehr Priorität als dem Klimawandel ein.

Die Initiative Future Business Austria (FBA) hat im Rahmen des "Österreichischen Infrastrukturreport 2020" bei 240 Vorständen und Geschäftsführern österreichischer Unternehmen mit mehr als 100 Mitarbeitern nachgefragt. Und das Ergebnis zeigt, dass die Digitalisierung höhere Priorität als Maßnahmen gegen den Klimawandel genießt. Die befragten Manager gaben an, dass die Digitalisierung als größte Herausforderung für das Land gesehen wird und der 5G-Ausbau dabei eine übergeordnete Rolle spielt. Die Digitalisierung steht laut der Umfrage bei 52 Prozent der Manager auf der Liste ganz oben. Dahinter rangiert der Klimawandel mit 32 Prozent. Nur 13 Prozent erachten den demografischen Wandel als das wichtigste Problem Österreichs.

Auch ich sehe den zügigen und bedarfsorientierten Ausbau des 5G-Netzes als wesentlich an. Der Ausbau muss technologieneutral und vor allem zeitnah erfolgen. Frequenzauktionen dürfen nicht der Erlösmaximierung unterliegen. Vor allem für kleine und mittlere Unternehmen in Randgebieten oder im ländlichen Raum ist der 5G-Ausbau entscheidend. Hier muss der Staat tätig werden und eine prägende Rolle übernehmen. Private Unternehmen allein können diese Mammut-Aufgabe nicht allein bewältigen.

Bei der berechtigten Forderung nach einem zügigen 5G-Ausbau darf aber auch die Aus- und Weiterbildung nicht vergessen werden. Digitale Bildung muss schnellstmöglich verbindlicher Gegenstand aller Bildungsstufen werden.

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