Appell an die Gemeinden: Eine Glasfaserinfrastruktur ist genauso wichtig wie Straßen, Kanäle oder Wasseranschlüsse.

Wie die Zahlen für 2016 belegen, wurden erst eine Handvoll geförderte LWL-Ausbauprojekte von Kärntner Gemeinden erfolgreich eingereicht. Noch erschreckender ist die Tatsache, dass durch diese Projekte nur wenige hundert Gebäude mit LWL-Infrastruktur versorgt werden.

Bei diesem Tempo werden wir auch in hundert Jahren über keine vernünftige Breitbandversorgung in Kärnten verfügen. Selbst die Förderung für kommunale Masterpläne für den Breitbandausbau haben erst 40 Gemeinden beantragt, obwohl die Kosten mit 75% vom Land gefördert werden und die verbleibenden Kosten selten mehr als 2.500 Euro ausmachen.

Um das Bewusstsein bei den Bürgermeistern zu sensibilisieren, verstärken die Bezirksstellen der Wirtschaftskammer die Meinungsbildung und stehen als Ansprechstellen zur Verfügung.

Es muss allen Verantwortlichen in den Gemeinden klar werden, dass eine Glasfaserinfrastruktur gleichrangig zu Straße, Kanal oder Wasser zu sehen ist und wir schleunigst mit dem Aufbau einer unabhängigen und für die Nutzung offen Infrastruktur beginnen müssen, um im Zeitalter der Digitalisierung mithalten zu können.

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