Wer die beste Lösung parat hat, bekommt auch den Großteil der Kunden. Diese These scheinen Apple, Google und Co. zu bestätigen und reißen mit neuen Technologien Schutzbarrieren wie Entfernung oder Aufwand für die Informationsverbreitung ein.

Neuen Technologien schaffen neue Werkzeuge. Damit sind Hersteller und Innovationsführer immer öfter in der Lage, bestehende Technologien oder Dienstleistungen komplett aus dem Markt zu verdrängen. Gute Beispiele für gefallene Platzhirsche sind Nokia, Quelle oder Kodak.

Um das zu verhindern, ist ein gutes Gespür unersetzlich: Was sind also die Technologien der näheren Zukunft und wer wird sie am erfolgreichsten einsetzen? Auf der Suche nach Antworten kommt man um den Innovations-Hot-Spot Silicon Valley nicht herum. Eine Studienreise hat mich deshalb zu zu führenden Unternehmen wie Google, zu Startups wie Arch IoT, zu den Innovationsbrutstätten Berkeley und Stanford geführt! Den Abschluss der Exkursion bildete die INTEROP ITX in Las Vegas, um zu sehen, was innovative IT-Unternehmen Neues anbieten.


Die Schlagworte der INTEROP ITX sind nicht anders als bei uns:

Artificial Intelligence, Machine Learning, Augmented Reality, Analytics, Deep Learning, Smart Data und so weiter.  Hört und sieht man aber genauer hin wird klar, dass hier an grundlegend neuen Technologien gearbeitet wird, die Hardware und Software verschmelzen lassen, die Infrastrukturen intelligent machen und die mit Algorithmen sowie Content Ergebnisse produzieren, die die Welt in kürzester Zeit verändern werden. Über die Definition von künstlicher Intelligenz wird in den Kreisen der hochinnovativen Köpfe nicht viel diskutiert, alles was technisch möglich ist, wird in kürzester Zeit als Problemlöser am Markt eingesetzt und liefert in vielen Fällen das Potenzial für bessere Lösungen, als derzeit auf dem Markt angeboten. Clou dieser Lösungen ist, dass sie in der Lage sind zu lernen - viel schneller als wir Menschen es können und dazu fehlerfrei. Natürlich sind diese Systeme nicht kreativ, verfügen nicht über Intuition, Instinkt  oder Bauchgefühl, aber für den Großteil der zu erledigenden Aufgaben sind sie bestens geeignet und werden unser zukünftiges Leben maßgeblich beeinflussen.

Die Schnittstelle zwischen Mensch und Computer verändert sich im Zeitalter von IoT entscheidend, der Großteil der vernetzen „Dinge“ verfügt nicht mehr über sichtbare Schnittstellen. Sensoren fühlen, erfassen und übermitteln. Smarte Infrastruktur verteilt und speichert, smarte Software versteht was passiert bzw. passieren soll.

Warum muss ich dafür erst nach Kalifornien und Nevada reisen? Hat Europa den Zug verschlafen und können wir dem noch etwas entgegen setzen?

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