Fachkräftesicherung ist für unsere Betriebe lebenswichtig. Regierung geht auf wichtige Forderungen ein.

Der Fachkräftemangel und die Ausbildung neuer Fachkräfte ist für unsere Unternehmen eine extrem wichtige Herausforderung und steht deshalb für mich an oberster Stelle meiner Agenda als Spartenobmann. Zuletzt habe ich deshalb im Rahmen des Wirtschaftsparlaments einen entsprechenden Antrag eingebracht. Nun scheint sich die türkis-blaue Regierung ernsthaft dieses Thema anzunehmen und beginnt, die Rot-Weiß-Rot-Karte für die Bedürfnisse der betrieblichen Praxis weiterzuentwickeln. Die Bewilligungsverfahren sollen deutlich verkürzt werden.

Außerordentlich wichtig ist auch ein weiterer Bereich, der nun im Rahmen der Fachkräftesicherung überarbeitet wird: Bei der Frage, welche Berufe in die Mangelberufsliste aufgenommen werden, orientiert sich die Regierung zukünftig am Bedarf der Unternehmen und berücksichtigt regionale Ansprüche. Aufgrund des sehr unterschiedlichen Fachkräftebedarfs in Branchen und Bundesländern eine maßgebebliche Verbesserung. Die Regionalisierung der Mangelberufsliste wird in den nächsten Tagen ins Parlament eingebracht und soll bereits am 1. Jänner 2019 in Kraft treten.

Bei der Zahl der zugelassenen Fachkräfte aus dem Ausland - bei regionalen Mangelberufen derzeit nur 300 Personen – muss die Regierung an den betrieblichen Bedürfnissen Maß nehmen. Mit der geplanten Senkung des Mindestentgeltes für sonstige Schlüsselkräfte setzt die Regierung eine langjährige Forderung um und schafft mehr Flexibilität für die Betriebe.

Auch wenn diese Maßnahmen nur Zwischenschritte auf dem Weg der Fachkräftesicherung sein können, ist die Regierung mit der Überarbeitung der Rot-Weiß-Rot-Karte und Regionalisierung der Mangelberufsliste in der richtigen Richtung unterwegs.

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