Der e_Rechtstag der Wirtschaftskammer hatten den Datenschutz und Cyber-Kriminelle im Fokus. Und in unseren digitalen Zeiten immer wichtiger: Was passiert mit den Daten von Facebook und Co. nach dem Tod.

In der stark digitalisierten Welt von heute ist jedes Unternehmen einen potenzielle Zielscheibe. Datenschutz steht also weiter oben auf der Agenda jeder Firma als je zuvor. Ob nun eingeschleuste Spionagesoftware vom USB-Stick oder Angriffe aus dem Internet, nur wer sich rechtzeitig um eine entsprechende Absicherung kümmert, kann beruhigt arbeiten. Deshalb haben wir unseren diesjährigen e-Rechtstag ganz in das Zeichen von Datenschutz und IT-Sicherheit gestellt und zu diesem Zweck wieder hervorragende Referenten eingeladen. Ursula Illibauer von der Wirtschaftskammer Österreich brachte uns auf den neusten Stand der Datenschutzreform und Rechtsanwalt Ralf Blaha zeigte die Folgen von Cyberangriffen für Unternehmen auf - bis hin zur Existenzbedrohung. Ein wirksamer Schutz der Firmendaten, ein verantwortungsvoller Umgang mit dem Internet und strikte Regeln bei der Benutzung fremder Hardware sind die Schlagworte, die jedes Unternehmen beherzigen muss.

Ein ungewöhnliches aber in der digitalisierten Welt von heute immer wichtigeres Thema ist die Nachlassregelung der Onlinedaten. Der überwiegende Teil der Internetnutzer ist heute auf Facebook, Twitter oder auf anderen Social-Media-Plattformen unterwegs. Wie geht man mit den digitalen Hinterlassenschaften wie Bilder oder Facebook-Seiten um, wenn der Chef stirbt? Was geschieht mit der gemieteten Domain? Rechtsanwalt Markus Dörfler, früher selbst Programmierer, riet, den digitalen Nachlass schon zu Lebzeiten zu regeln und jederzeit im Blick zu haben.

Zu hoffen bleibt, dass die Regierung bei der Datenschutzreform realistisch bleibt die neuen Regelungen so gestalten wird, dass sie auch für kleine Unternehmen handhabbar bleibt. Ein weiteres Bürokratiemonster, dass Zeit, Geld und Nerven kosten wird, können und wollen sich die heimischen Unternehmen nicht leisten.

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