Vorgaben für die Vergabe der Breitbandförderung schließen viele Projekte aus.

Nachdem der Bund endlich positive Schlagzeilen zum Thema Breitbandförderung geschrieben hat und die nötigen Finanzmittel freigegeben hat, gibt es schon wieder einen herben Dämpfer für viele Unternehmen. Durch die gewählten Vergaberichtlinien drängt sich der Eindruck auf, als würde der Bund das bereitgestellte Geld gar nicht ausgeben wollen. Die förderbaren Gebiete wurden viel zu eng definiert und Gebiete, in denen bereits theoretisch 30 Mbit/Sekunde verfügbar sind, wurden ebenfalls von der Förderung ausgeklammert. Das, und die Tatsache, dass durch den geforderten Mitverlegungsgrad eine Mindestprojektgröße von 100.000 Euro kaum erreichbar ist, gefährdet kleine und mittlere Unternehmen und stellt Gemeinden mit derzeit schlechter Versorgung ins Abseits.

Diese und weitere Fallstricke machen die Breitbandförderung zu einer mittelschweren Farce. Es ist Zeit, dass Land und Wirtschaftskammer an einem Strang ziehen und in Wien Druck machen.

Gerne stehe ich für Rückfragen, weiterführende Informationen und als Kommunikationsdrehscheibe zum Arbeitskreis jederzeit und gerne zur Verfügung.

Die Stellungnahme des Arbeitskreises „Breitband Kärnten 2020“ finden Sie hier.
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