Die in der Regierung bereits beschlossene Steuerreform befindet sich in Begutachtung, was wird noch entschärft und wie werden die Nationalräte abstimmen?

Beginnen möchte ich mit der Headline einer aktuellen Aussendung des Wirtschaftsministers mit dem Titel "Aufgabe der Politik ist es, Angst zu nehmen und Probleme zu lösen". Wenn diese Aussage ernst gemeint ist, dann ist bei der geplanten Steuerreform etwas schief gelaufen!


Die Steuerreform löst kein einziges Problem (Verwaltung, Gesundheit, Pensionen, Bildung) und macht vielen UnternehmernInnen richtig Angst:

  • der gläserne Unternehmer, dem ein Finanzbeamter ohne besonderen Grund in alle Konten einsehen darf
  • der verfolgte Unternehmer, den 400 zusätzliche Finanzprüfer belagern und unter Generalverdacht stellen
  • der gefesselte Unternehmer, der mit zusätzlichen Auflagen und komplizierten Gesetzen vom Wirtschaften abgehalten wird
  • der ausgebeutete Unternehmer, der mehr Abgaben zu leisten hat, um ein ineffizientes riesiges Umverteilungssystem weiter zu finanzieren


Dank einer von Experten bestens aufbereiteten Analyse kann sich jeder selbst ein Bild von der geplanten Steuerreform machen und wird wohl feststellen, dass fast jeder betroffen ist: offenebegutachtung.at.

Schließen möchte ich wiederum mit einem aktuellen Zitat des Wirtschaftsministers:
Antworten auf die Sorgen jenes Teils der Bevölkerung, der sich jetzt um seinen Arbeitsplatz und die Zukunftsentwicklung fürchtet, können nur dadurch gefunden werden, dass "wir Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik in den Mittelpunkt stellen und den Sorgen der Menschen auf allen Ebenen richtig begegnen".

Herr Wirtschaftsminister, auch wir UnternehmerInnen sind Menschen und wünschen uns, das der zuständige Minister unseren Sorgen auf allen Ebenen richtig begegnet!

auf Facebook teilen auf Twitter teilen Teilen mit Google+ diese Seite per E-Mail versenden diese Seite drucken als PDF downloaden
Kommentar hinterlassen

Kommentare (0)

Keine Kommentare vorhanden