Die Cyber Security Night hat uns wieder eindrucksvoll vor Augen geführt, dass unsere Bemühung um eine sichere Datenverarbeitung niemals nachlassen dürfen. Ungeahnte Gefahrenquelle: Die eigenen Mitarbeiter.

Alarmstufe rot - so oder so ähnlich kann man die Sicherheitslage im Internet kurz und prägnant beschreiben. Immer mehr Cyber-Angriffe machen unsere digitalen Arbeitsplätze zu Tatorten. Mit nicht absehbarem Schadenspotenzial für unsere Unternehmen. Extrem beunruhigend: Immer mehr Angriffe gehen von den eigenen Mitarbeitern aus. Kriminalpsychologe Thomas Müller, der an diesem Abend für die Key Notes zuständig war brachte auch die Hauptursachen auf den Punkt: Häufig werden Mitarbeit wegen fehlender Wertschätzung oder einem angekratzten Selbstwertgefühls zu Tätern. Der Tipp vom Experten: Persönliche statt elektronische Kommunikation und Lob für Mitarbeiter.

Ein anderes Gefahrenpotenzial für das eigene Unternehmen liegt weniger erstaunlich im Erfolg der Mitarbeiter. Erfolgreiche Menschen werden selten oder gar nicht kontrolliert. Negativbeispiel der jüngsten Zeit ist ein Broker der französischen Bank Société Générale, der 3.6 Milliarden Euro verzockt hatte.

Doch auch die technische Komponente kam an diesem Abend nicht zu kurz. Denn auch Gelegenheit macht Diebe. Werden Datenträger wie USB-Sticks oder Festplatten nicht fachgerecht entsorgt, stehen Tür und Tor zum Unternehmen für Cyberkriminelle offen. Nur wer auf die richtige Vernichtung von Altgeräten achten, verhindert auch Missbrauch.

Einen kompletten Bericht der Cyber Security Night gibt es auf der Seite der Ubit. KT1 hat außerden ein online gestellt.


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