Der Breitbandausbau in Kärnten hinkt weiter hinterher und behindert den Innovationsstandort Kärnten in seiner Entwicklung.

Am gestrigen Montag war ich zu Gast bei einer Kooperationsveranstaltung der Jungen Wirtschaft Kärnten und des Software Internet Clusters. Thema des Abends war eines der drängendsten Probleme der heimischen Wirtschaft: die Breitband-Zukunft Kärntens. Immer noch hinkt der flächendeckende Ausbau weit hinter den Erfordernissen her. Das machte auch JW-Obmann Marc Gfrerer in seinem Vortrag unmissverständlich klar. Gerade innovativen und vernetzt arbeitenden Unternehmen macht dieser Umstand zu schaffen. Deshalb sind die Forderungen klar und unmissverständlich: Wir brauchen einen flächendeckenden Ausbau des Breitband-Internets mit zumindest 100 Mbit/s bis 2020. Die Breitbandmilliarde muss schnell und vollständig investiert werden und die derzeitigen Genehmigungsverfahren, die momentan rund 18 Monate brauchen, müssen schneller und einfacher werden.

Und auch wenn sich Vize-Landeshauptfrau Schaunig zur Glasfasertechnologie bekennt und nachhaltige Investitionen verspricht, müssen wir der Politik weiterhin ein Gefühl dafür vermitteln, das lediglich der Ausbau mittels Glasfaser die Technologie der Zukunft ist und dass dieser Ausbau ein enormer wirtschaftlicher Faktor für den Standort Kärnten ist.

Um die Genehmigungen und den Ausbau zu beschleunigen, habe ich vorgeschlagen, dass das Breitbandbüro des Landes Unterstützung für die Gemeinden bei der Förderabwicklung leisten könnte, denn das Tempo, in dem in Kärnten der Ausbau von Breitband-Internet vorangeht, kann in wenigen Jahren zu einem großen Problem für die Wirtschaft werden.

Bilder der Veranstaltung finden Sie in der Flickr-Galerie der WK Kärnten.


auf Facebook teilen auf Twitter teilen Teilen mit Google+ diese Seite per E-Mail versenden diese Seite drucken als PDF downloaden
Kommentar hinterlassen

Kommentare (0)

Keine Kommentare vorhanden