Dieses Mal in unserer Reihe "Trainee Meets Trainee": Johanna erzählt Elisabeth von ihrer Vergangenheit als Export Managerin, dem Begrüßen von Königen und was für sie das Leben lebenswert macht.

Trainee Meets Trainee, Aussenwirtschaft Austria, Johanna Breinesberger




Elisabeth: Warum hast du mich hierhin eingeladen? Was bedeutet dieser Ort für dich?

In den nächsten Jahren werden wir in vielen verschiedenen Orten und Ländern leben. Dort ist es für mich dann wichtig mir selbst eine kleine Heimat zu schaffen  und neue und auch alte Bekannte und Freunde dorthin einzuladen.

Johanna: Wir sind hier in meiner Wohnung in Wien, die ich für das Ausbildungsprogramm bezogen habe. Für mich ist es Symbol dafür, wie schnell man sich wo heimisch fühlen kann. In den nächsten Jahren werden wir in vielen verschiedenen Orten und Ländern leben. Dort ist es für mich dann wichtig mir selbst eine kleine Heimat zu schaffen und neue und auch alte Bekannte und Freunde dorthin einzuladen.


Ab wann war dir klar, dass du eine i n t e r n a t i o n a l e Karriere anstrebst?

Johanna: Englisch und Geschichte waren schon immer meine Lieblingsfächer. Dies sind zwei Bereiche die für mich mit „International“ viel zu tun haben. Um eine Kultur zu verstehen muss man die Geschichte betrachten. Und mit Englisch kann man sich mittlerweile fast überall auf der Welt verständigen. Die ersten Erfahrungen begannen dann mit einem Schüleraustausch in die Tschechische Republik. Der große Startschuss für eine internationale Karriere war der Beginn des Bachelor Studiums in „Global Sales Management“ wo wir internationale Projekte bearbeiteten, ein Auslandssemester erlebten und viel mit Austauschstudenten unternahmen. Seither ist für mich ein internationaler Bezug in meiner Arbeit unabdingbar


Wie hat sich dein Weg in die AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA weiter gestaltet?

Zwischendurch habe ich mein berufsbegleitendes Masterstudium am IMC Krems in „International Business and Export Management“ abgeschlossen. Das war eine harte Zeit mit Arbeit, Dienstreisen und FH am Freitag und Samstag. Nach dem Abschluss fühlte ich mich an den Wochenenden immer wie im Urlaub.

Johanna: Nach dem Bachelor-Studium arbeitete ich ein halbes Jahr in Großbritannien. Danach ergatterte ich meinen ersten Traumposten: Export Managerin für Westeuropa und die USA für die Wiesner-Hager Möbel GmbH. Hier entwickelte ich bestehende Märkte, habe unter anderem den Markt in Schweden aufgebaut und war auch für die Vereinigten Arabischen Emirate und Japan für zwei Jahre zuständig. Ich reiste viel, konnte viel lernen und interessante Menschen treffen. Zwischendurch habe ich mein berufsbegleitendes Masterstudium am IMC Krems in „International Business and Export Management“ abgeschlossen. Das war eine harte Zeit mit Arbeit, Dienstreisen und FH am Freitag und Samstag. Nach dem Abschluss fühlte ich mich an den Wochenenden immer wie im Urlaub. Nach dem Masterstudium entbrannte dann der Wunsch mit verschiedenen Branchen zu arbeiten. Zudem war es immer mein Traum im Ausland für die österreichische Wirtschaft tätig zu sein. Die Vielfältigkeit und der Abwechslungsreichtum innerhalb der Arbeit als Wirtschaftsdelegierte hat mich dann überzeugt mich zu bewerben.

Johanna, Trainee Meets Trainee, Aussenwirtschaft Austria

Wie gestaltet sich dieser Abwechslungsreichtum nun in dem Referat in welchem du derzeit tätig bist?

Johanna: Ich arbeite derzeit in den Referaten Afrika & Nahost sowie Nord- und Lateinamerika mit. Hier gibt es sehr viel zu lernen und auch zu tun. Ein paar Highlights waren bisher die Organisation von Veranstaltungen, oder eine Rede schreiben für den Besuch der chilenischen Präsidentin Bachelet. Meine persönliche Krönung bisher war die Mithilfe beim Besuch des Königs von Jordanien in der Wirtschaftskammer Österreich. Die Vielfältigkeit der Aufgaben ist somit definitiv gegeben und die Erfahrungsberichte von den ACs lassen auf noch mehr Abwechslungsreichtum schließen. Somit steigt die Vorfreude auf den Auslandseinsatz weiter.


Das war nun die Arbeit – doch auf was freust du dich am meisten wenn der Feierabend kommt?

Johanna: Eine gute Balance zwischen Freunden, Familie und Bewegung, das ist mir am Abend oder an den Wochenenden am Wichtigste. Spaß zu haben, Abenteuer zu erleben und gemeinsame Erinnerungen schaffen – das macht für mich ein lebenswertes Leben aus. Und ich habe das Gefühl, dass diese Ausbildung und die angestrebte Zukunft genau das für mich bereithält.


Diesen Blogpost haben verfasst: Johanna und Elisabeth

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