Automotive Meetings Queretaro, Martha Suda, Eric Savoye, AC Mexiko

In Mexiko ist der bevorstehende Umbruch im NAFTA Raum ein allgegenwärtiges Thema. Umso interessanter waren die Automotive Meetings letzte Woche: DAS Automotive Event in Mexiko. Die Stimmung war erstaunlich positiv.


Quo vadis Automotive Sektor?

Mitten im „Was passiert mit NAFTA?“ und regelmäßigen Meldungen, wie die Jobs der Automobilindustrie zurück in die USA geholt werden sollen fanden letzte Woche vom 20.-22. Februar die Automotive Meetings in Querétaro statt. Alle zwei Jahre trifft sich hier das Who-is-Who der mexikanischen Automobilindustrie. Trump war ein Thema, auch im Konferenzprogramm, aber nur am Rande.

Aussenwirtschaft Austria, Automotive MEetings 2017, AC Mexiko, Queretaro

 

Unter den Firmen, die überlegen nach Mexiko zu gehen, herrscht derzeit Abwartehaltung, manche Investitionen wurden „on hold“ gestellt– die Stimmung unter den bereits hier tätigen und großteils mit einer Niederlassung vertretenen Firmen ist aber weit positiver als man aufgrund der Presse glauben würde. Man merkt ganz klar, dass sich in Mexiko bereits ein extrem gutes Netzwerk im Automotive Sektor gebildet hat. Produziert wird nicht nur für die USA, sondern vermehrt für den Weltmarkt. Die Unternehmen, die bereits hier sind lassen sich nicht abschrecken: Sie sind gekommen um zu bleiben.


Der Trump-Effekt

Einen deutlichen Vorteil haben die Drohungen Trumps gegen Mexiko: politische Türen stehen offen wie noch nie: die österreichischen Firmen wurden am Montag vom Sekretär für nachhaltige Entwicklung in Querétaro empfangen, dem Zuständigen für neue Investitionen im Bundesstaat. Bei diesem Treffen gab es nicht nur die obligatorische Standortpräsentation sondern auch Rede und Antwort zur derzeitigen Situation und den geplanten Maßnahmen. Selbst der Gouverneur von Querétaro ließ es sich bei seinem Messerundgang nicht nehmen, unsere Firmen persönlich zu begrüßen.

Aussenwirtschaft Austria, AC Mexiko, Martha Suda, Automotive Meetings 2017

  

Der Österreich-Pavillion

Für mich war bei diesem Event Dauereinsatz angesagt. 17 österreichische Firmen waren anwesend, 14 davon in unserer Gruppenausstellung. Die Vorbereitung haben zwar meine Kolleginnen in Wien erledigt, vor Ort gab es aber noch das eine oder andere last-minute Anliegen einer Firma zu lösen, unseren Stand herzurichten, und dann drei Tage lang zu betreuen.  

 
ustria, AC Mexiko, Martha Suda

Gruppenausstellungen sind Beteiligungen an internationalen Fach- und Leitmessen. Die AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA übernimmt dabei Organisation und Logistik bis hin zu Planung und Aufbau des Messestandes jedes Teilnehmers innerhalb unseres Gemeinscahftsstandes, dem Österreich-Pavillion.
Aussenwirtschaft Austria, AC Mexiko, Martha Suda, Automotive Meetings 2017

Die Veranstaltung war dreigeteilt: Am Montag gab es ein ganztägiges Konferenzprogramm, Dienstag und Mittwoch einen klassischen Messeteil aber im Mittelpunkt standen B2B Meetings. Jeder Messeteilnehmer war vorab automatisch online registriert und konnte Meetings mit den anderen Teilnehmern anfragen. Ich habe die Chance genützt um mein Netzwerk zu erweitern und habe Termine mit den Automotive Clustern der verschiedenen Bundesstaaten und verschiedener Industrieparks geführt, um bei Firmenanfragen gerüstet zu sein.

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Nach dem Kontakteknüpfen und Geschäftemachen ging es dann zum gemütlicheren, aber nicht weniger wichtigen Teil über: dem informellen Netzwerken. Die kleine aber äußerst feine Austria-Lounge war bei unseren Firmen sehr begehrt. Gott sei Dank! Nur so lernen wir die Firmen und ihre Vertreter kennen, erfahren wo der Schuh drückt, und was sich in der Branche tut.


Ihr wollt mehr zum Automotive Sektor in Mexiko wissen? Schickt doch ein E-Mail an Martha, die diesen Blogartikel für euch geschrieben hat!

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