Martha Suda am Acatenango, Asche eines Vulkanausbruches im Hintergrund

Wir wollen nicht nur beruflich hoch hinaus. Manchmal muss man Umzugs- und sonstige Probleme vorübergehend hinter sich lassen und seine neue Heimat genießen. Martha erzählt euch in diesem Blogartikel, wie sie ihren Wohnortwechsel nutzt um die Berge der Welt zu erkunden.

Unser Blog hat ein eindeutiges Thema „Export Your Career“ und darum drehen sich auch unsere Artikel. Wie geht’s uns mit dem regelmäßigen Umzug, Bürowechsel, mit neuen Kulturen, neuen Arbeitsschwerpunkten? Wie sieht unsere Arbeit in den unterschiedlichen Ländern aus? Was machen wir eigentlich den ganzen Tag?

Wir verbringen aber, eh klar, bei unserem Job auch fast unsere gesamte Freizeit im Ausland. Das gibt manchmal eine schiefe Optik. In Mexiko hat mich etwa meine Familie nach einem "Hey, es gibt mich noch!"-Foto in die Whatsapp-Gruppe regelmäßig gefragt, wo ich denn jetzt schon wieder auf Urlaub sei. Dabei war ich einfach nur am Wochenende im Park spazieren.

Mexiko, Aussenwirtschaft Austria

In diesem Blog-Artikel nehme ich ausnahmsweise diese schiefe Optik in Kauf. Denn diese Möglichkeiten, andere Länder so gut kennenzulernen, ist für mich einer der wichtigsten Gründe, wieso ich meinen Job so gerne mache und diese Neugierde auf ein neues Umfeld notwendige Grundlage für unsere Arbeit. Wie soll ich Firmen zu einem Land beraten, wenn ich selbst nicht mehr als die Geschäftszentren der Hauptstadt kenne?

Ich genieße es in jedem meiner Gastländer ganz besonders, die Berge zu erkunden. Am Weg kommt man meist durch Gegenden, die man als Tourist auslässt, und am Berg gelten weltweit die gleichen Regeln: man unterhält sich und man hilft sich und lernt so wieder ein neues Stück vom neuen Land kennen.

Aussicht auf Berge nahe Teheran

Besonders schön in Erinnerung habe ich die Berge im Iran, wo ich für mehrere Monate ein Praktikum gemacht habe. Direkt am Rand von Teheran waren sie am Wochenende schnell für einen Tagesausflug zu erreichen und boten nicht nur eine Auszeit vom Smog, sondern auch von dem strengen Blicken der Religionspolizei, ob der Schleier denn richtig sitzt.

Martha springt vor dem Kratersee des Nevado de Toluca in Mexiko

In Mexiko hatte ich schnell einen Hausberg, den ich mehrmals pro Jahr besuchte, den Nevado de Toluca, ein inaktiver Vulkan. Den Nevado de Toluca (dt. „der Angeschneite von Toluca“, offiziell „Xinatécalt“) kann man praktischer Weise von zwei Seiten besteigen. Ein sehr steiniger Weg mit Kletterabschnitt führt auf die Spitze von 4.600m. Für faule Tage kann man auf der gegenüberliegenden Seite relativ weit mit dem Auto hinauf fahren und dann über die Kraterkante in den Vulkan hinein und rund um die Kraterseen spazieren gehen. Die Höhe macht allerdings auch die faule Variante ein bisschen anstrengend.



 

Vulkanausbruch Acatenango


Vulkane haben‘s mir prinzipiell angetan. Deshalb war mein Geschenk an mich selbst zu meinem letzten Geburtstag eine Reise nach Guatemala. Mit meinem Geburtstag ging pünktlich um Mitternacht der Aufstieg zum Acatenango los. 4,5 Stunden und etwa 1.400 Höhenmeter später wurde ich mit einem Feuerwerk der Natur belohnt. Der Nachbarvulkan des Acatenango ist nach wie vor aktiv, und in der Morgendämmerung sieht man die beeindruckenden Eruptionen und den Lavafluss besonders gut.




In Frankreich hat es auch nicht lang gedauert, bis ich auf meinem ersten Berg oben war. In Calvi, Korsika, gibt es am Capu di a Veta ein Österreicher-Kreuz. Grund genug für den Aufstieg. Der beeindruckende Ausblick war dann die Zusatz-Belohnung.

Ausblick in die Berge von Korsika

Frankreich bietet mehr als genug Berge, um meine Wochenenden in den nächsten drei Jahren zu füllen. Auch beruflich schaffe ich es hoffentlich hie und da ins Gebirge. Mit der Ski-WM vor der Türe gibt es spannende Geschäftschancen für unsere österreichischen Firmen aus dem Sport-Infrastruktur Bereich. 

Für diesen Blogartikel hat Martha für euch in ihren Erinnerungen und Foto-Ordnern gestöbert. Bei Interesse an den Geschäfts-Chancen im Sport-Infrastruktur Bereich in Frankreich, schickt ihr doch einfach eine E-Mail.

 

 

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