Landeslehrlingswettbewerb der Metalltechniker 2015

Teilnehmerrekord beim Lehrlingswettbewerb der Metalltechniker



Von der Fehlersuche bei der Traktor-Hydraulik bis zum Schmieden am offenem Feuer: Beim Landeslehrlingswettbewerb der Metalltechniker zeigten 75 Lehrlinge aus Kärntens Unternehmen ihr Können. 

„Ihr ward einfach sensationell“, brachte es Hans-Jörg Gärtner, Landesinnungsmeister der Kärntner Metalltechniker, bei der Siegerehrung auf den Punkt. 75 Lehrlinge aus ganz Kärnten hatten zuvor fünf Stunden lang komplexe Aufgaben aus den Bereichen Metalltechnik, Schmiedetechnik, Fahrzeugbautechnik und Landmaschinentechnik zu meistern. „Es freut mich auch ganz besonders, dass heuer wieder so viele von euch dabei waren: Wir haben einen neuen Teilnehmerrekord geschafft!“ Die Kategorie Fahrzeugbautechnik wurde heuer zum ersten Mal organisiert. „Damit haben wir auf die neuen Entwicklungen in unserer Branche reagiert.“

So viele Lehrlinge wie nie zuvor waren heuer beim Landeslehrlingswettbewerb der Metaltlechniker dabei


So viele Lehrlinge wie nie zuvor waren heuer beim Landeslehrlingswettbewerb der Metalltechniker dabei.
















So viele Lehrlinge wie nie zuvor waren heuer beim Landeslehrlingswettbewerb der
Metalltechniker dabei.








Der Applaus für die 75 Lehrlinge, die sich an einem Samstag der Herausforderung des Landeslehrlingswettbewerbs in der Berufsschule Villach gestellt hatten, war groß. Viele Unternehmer, Lehrausbilder, Politiker, Eltern und Lehrer waren gekommen, um diese Leistungsschau live zu erleben und den Siegern zu gratulieren.


Bei der Siegerehrung wurden alle Teilnehmer für ihren Einsatz und ihr Können geehrt. „Ihr habt alle tolle Leistungen gezeigt, die Entscheidung für die Jury war in vielen Fällen keine einfache“, so Hans-Jörg Gärtner. Ganz besonders gratulierte er den besten drei Lehrlingen aus den jeweiligen Kategorien im dritten bzw. vierten Lehrjahr:

Schmiedetechnik
1. Platz: Manuel Gößnitzer; Lehrbetrieb: Maximilian Lackner, Stall im Mölltall
2. Platz: Florian Granegger; Lehrbetrieb: Michael Edler, Großkirchheim
3. Platz: Ludwig Steinwender; Lehrbetrieb: Gebhard Bergner, Feldkirchen

Fahrzeugbautechnik
1. Platz: Sandro Schaller; Lehrbetrieb: Fahrzeugbau Schaller, Feistritz an der Drau
2. Platz: Stefan Trattnig; Lehrbetrieb: STS Consulting & Trading, Klagenfurt
3. Platz: Matias Dominkovic; Lehrbetrieb: Magistrat Klagenfurt

Metallbearbeitungstechnik
1. Platz: Patrick Schwinger; Lehrbetrieb: Metallbau Tiefenböck, Lendorf
2. Platz: Manuel Reinsperger; Lehrbetrieb: Metallbau Selinger, St. Salvator
3. Platz: Hannes Stoxreiter; Lehrbetrieb: Metallbau Tiefenböck, Lendorf

Landmaschinentechnik
1. Platz: Christian Gwenger; Lehrbetrieb: Maschinenbau Bürger, Sirnitz
2. Platz: David Zankl; Lehrbetrieb: Landmaschinentechnik Zankl, Jenig
3. Platz: Hannes Kerschbaumer; Lehrbetrieb: Unser Lagerhaus, Trebesing

 

Gratulation für die vier Sieger aus dem dritten bzw. vierten Lehrjahr: Christian Gwenger, Sandro Schaller, Landesinnungmeister Hans-Jörg Gärtner, Patrick Schwinger, Berufsschuldirektor Josef Stocker, Manuel Gößnitzer und Karoline Eglau von der Talenteakad

Gratulation für die vier Sieger aus dem dritten bzw. vierten Lehrjahr: Christian Gwenger, Sandro Schaller, Landesinnungmeister Hans-Jörg Gärtner, Patrick Schwinger, Berufsschuldirektor Josef Stocker, Manuel Gößnitzer und Karoline Eglau von der Talenteakad



Die Teilnehmer hatten anspruchsvolle Aufgaben zu bewältigen. So mussten die Landmaschinentechniker einen Stufenbolzen fertigen und komplexe Tests an Hydraulik und Elektronik vornehmen. „Die landwirtschaftlichen Geräte von heute sind modernste Maschinen, bei denen sich die Fehlersuche kompliziert darstellt“, erklärt Hans Ramusch, der in der Landesinnung für die Themen Aus- und Weiterbildung zuständig ist und für die Organisation des Wettbewerbs verantwortlich war. „Diagnostik ist für Landmaschinentechniker deshalb ein besonders wichtiges Thema – und gleichzeitig auch das schwierigste, da es sehr umfangreich ist.“

Auf handwerkliches Können sowie den geschickten Umgang mit dem Hammer kam es bei den Schmieden an. Sie hatten einen kunstvollen Kerzenständer zu fertigen – und durften dabei weder schweißen noch einen Winkelschleifer oder ein anderes Werkzeug verwenden. „Das Werkstück wird ausschließlich mit dem Rohmaterial, Feuer und Hammer hergestellt“, erklärt Ramusch. Mehr Werkzeug kam bei den Metalltechnikern zum Einsatz: Sie hatten einen Balkonsteher zu fertigen, während die Fahrzeugtechniker ein Werkstück planen und fertigen mussten.


 

Hans Ramusch beurteilte als Jury-Vorsitzender die Arbeiten der Lehrlinge.

Hans Ramusch beurteilte als Jury-Vorsitzender die Arbeiten der Lehrlinge.



Alle Aufgaben waren in fünf Stunden möglichst fehlerlos zu erledigen. Dabei war vor allem der Zeitdruck eine große Herausforderung für die Lehrlinge. „Und genau hier setzen wir von der Talenteakademie an“, erklärte Karoline Eglau von der Talenteakademie Kärnten. In den kommenden Monaten werden die beiden jeweils Erstplatzierten auf den Bundeslehrlingswettbewerb vorbereitet. „Wir unterstützen die Besten dabei, noch besser zu werden. Vor allem bereiten wir sie auf den Zeitdruck bei den Wettbewerben vor, damit sie dort ihre besten Leistungen abrufen können.“ 

HIER finden Sie die Fotos. 

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