Crowdinvesting-Branche boomt

Im ersten Halbjahr 2015 bereits mehr finanziert als in den beiden Jahren davor. Fachausschuss-Vorsitzender Pöltner: "Neues Gesetz ist der Startschuss für die neue Legislatur-Periode."

Gleichzeitig mit der Beschlussfassung des Alternativfinanzierungsgesetzes (AltFG) bzw. "Crowdfunding-Gesetzes" haben die heimischen Crowdinvesting-Plattformen ihre aktuellen Zahlen veröffentlicht: Im ersten Halbjahr 2015 wurde bereits mehr finanziert als in den beiden Jahren davor. Seit Bestehen der österreichischen Plattformen konnten bereits 49 Finanzierungen positiv abgeschlossen werden, und es wurden insgesamt mehr als 6,3 Millionen Euro durch Crowd-Investoren aufgebracht.

Im Fachverband Finanzdienstleister in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) wurde mit der Neukonstituierung auch für die Crowdinvesting-Plattformen ein Fachausschuss gegründet und Paul Pöltner, Co-Gründer und Geschäftsführer von der Plattform CONDA, zum Vorsitzenden ernannt. "Das neue Gesetz ist der Startschuss für die neue Legislatur-Periode und bietet verbesserte Möglichkeiten für Unternehmen bei ausgewogenem Anlegerschutz. Die Umsetzung des Gesetzes und die Etablierung von Crowdinvesting stehen im Mittelpunkt der Fachausschuss-Arbeit der nächsten Jahre. Unsere Zahlen belegen, dass Crowdinvesting als Wachstums-Branche immer mehr Bedeutung gewinnt."

Die neue Statistik ist auf der Homepage des Fachverbands Finanzdienstleister www.wko.at/finanzdienstleister abrufbar.

Derzeit sind in Österreich diese sechs Crowdinvesting-Plattformen tätig:


Rückfragen:
Wirtschaftskammer Österreich
Fachverband Finanzdienstleister
Mag. Philipp H. Bohrn
T
05 90 900-4818
E finanzdienstleister@wko.at
23.7.2015
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