Branchenarbeit für die Holzindustrie bis Ende 2017 gesichert

Vorarbeiten für ein neues Finanzierungskonzept haben begonnen

Nach den neuen Grundumlagenbeschlüssen im Berufsgruppenausschuss der Sägeindustrie und im Fachverbandsausschuss haben nun auch sämtliche Fachgruppentagungen und die Fachvertreter der einheitlichen Bemessungsgrundlage des Rundholzeinsatzes unter Beibehaltung der 30 Cent je Festmeter Rundholzeinsatz bis Ende 2017 österreichweit mit großer Mehrheit zugestimmt. 

Die Beschlüsse machte ein Entscheid des VfGH notwendig, der die nichteinheitliche Bemessungsgrundlage in den Fachorganisationen der Holzindustrie bemängelte und die Verordnungen in NÖ und OÖ auf Grund von Anfechtungen zweier Unternehmen aufhob.

Die Arbeitsgruppe der Sägeindustrie zur Erarbeitung eines neuen Finanzierungskonzepts für die Jahre ab 2018 hat ihre Tätigkeit aufgenommen, mit dem Ziel eines konkreten Beschlussvorschlages im nächsten Fachverbandsausschuss im Juni 2017. Vorher muss dieser allerdings auch mit allen anderen Berufsgruppen abgestimmt werden.  

Da die Wirtschaftskammern aller Bundesländer, ausgenommen Kärnten, bis jetzt die Grundumlagenvorschreibungen 2016 zurück gehalten haben, werden diese nun in den nächsten Wochen an alle Mitglieder der Holzindustrie versendet. 

Mit diesem Beschluss besteht nun Rechtssicherheit bis Ende 2017 und es kann daher die erfolgreiche Branchenarbeit fortgesetzt werden. Diese umfasst neben vielen anderen Aufgaben das proHolz Marketing, die Ausbildung am Holztechnikum Kuchl sowie die Forschung, insbesondere durch die Holzforschung Austria. 

Rückfragen:
Fachverband der Holzindustrie Österreichs
Dr. Claudius Kollmann
Schwarzenbergplatz 4 | 1030 Wien
Tel.: +43 1 712 26 01 17 | Fax: +43 1 713 03 09
office@holzbauindustrie.at
 | www.holzindustrie.at

auf Facebook teilen | auf Twitter teilen | Teilen mit Google+ diese Seite per E-Mail versenden diese Seite drucken als PDF downloaden