Wintersportwochen

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Wintersport hat in Österreich einfach einen sehr hohen Stellenwert und eine enorme witschaftliche Bedeutung. Traditionen wie diese müssen gepflegt werden, denn durch sie können wir heranwachsenden Generationen neben dem sportlichen Aspekt auch soziale und pädagogische Werte mitgeben. Unser gemeinsames Ziel soll sein, dass jedes Kind mindestens einmal in seiner Schulzeit Wintersportwochen besucht.

Da viele Jugendliche erst im Rahmen der Schulskikurse Skifahren kennen und lieben lernen, haben wir nicht nur die Initiativen des BMBF in der Vergangenheit unterstützt, sondern gemeinsam mit ihm Organisations- und Argumentationshilfen für Schulen, Lehrer und Eltern erarbeitet. Als einer der Partner und Förderer der "Servicestelle Wintersportwochen" befürworten wir natürlich die Maßnahmen dieser Einrichtung und freuen uns über weitere und ganz wichtige Initiativen, die Zukunft des Wintersports zu sichern.

Servicestelle Wintersportwochen

Die Servicestelle Wintersportwochen wurde zur Förderung von Wintersportwochen an Schulen eingerichtet. Ziel ist es, das Interesse für Wintersport bei Kindern und Jugendlichen wieder zu wecken. Als Infodrehscheibe für Lehrer, Schüler und Eltern werden Unterstützungsangebote der Wirtschaft mitentwickelt, koordiniert und verbreitet. Träger der Stelle sind BMLVS, BMBF, BMWFW, Interski Austria, ÖSV, WKÖ und die Allianz Zukunft Winter.  

Seit der Gründung der Servicestelle im Oktober 2010 konnte der Abwärtstrend bei Teilnahmen von Schülern an Wintersportwochen bereits gestoppt werden. Über 1.850 Lehrer nutzen regelmäßig das Informationsservice der Initiative. Die Servicestelle Wintersportwochen ist für Interessenten telefonisch unter 01/4030154 bzw. per E-Mail an office(at)wispowo.at erreichbar. 

» „WISPOWO-Tag im Schnee“: Skisport als Beitrag zu Integration

Lehrerfreifahrt – NEUE Regelung

In der Vergangenheit haben sich zahlreiche individuelle Formen der Unterstützung von Schulskikursen auf regionaler und überregionaler Ebene entwickelt. Eine davon ist die Freifahrtsregelung für Schulskibegleitlehrer.

Mit Einführung der Antikorruptionsbestimmungen im österreichischen Strafgesetzbuch (§§ 305 StGB „Vorteilsannahme“ und 306 StGB „Vorteilsannahme zur Beeinflussung“) ist die Annahme von Vorteilen durch einen Amtsträger bzw. das Gewähren eines Vorteils an diesen, um ihn zu beeinflussen, strafbar geworden. Lehrerinnen und Lehrer sind in Ausübung ihrer Tätigkeiten nach den Bestimmungen des § 74 StGB Amtsträger. Das gilt für Lehrerinnen und Lehrer von öffentlichen Schulen genauso wie für die von privaten Schulen.

Um die für die Branche so wichtigen Wintersportwochen und Schulskitage weiterhin unterstützen zu können, hat der Fachverband der Seilbahnen eine neue Regelung etabliert, in dem nicht die Lehrer sondern die einzelnen Schulen als Institution gefördert werden. 

Vorgehensweise Berechtigungs-Formular:

Bitte lassen Sie das Berechtigungsformular von Ihrer Schule ausfüllen und von der Direktion offiziell unterfertigen.
Mit dem unterfertigten Formular werden die Teilnehmer, Kursdauer und die namentlich genannten Begleitlehrer bestätigt. Gegen Vorlage dieses Formulars bei der Kassa erhalten alle Begleitlehrer unabhängig von der Kursgröße Freifahrt für die Dauer der Kursveranstaltung.

Schritt 2 – Vorlage des Berechtigungs-Formulars:

  • Senden einer Kopie des Berechtigungs-Formulars im Vorfeld an den Fachverband
  • Vorlage des Originals beim Seilbahnunternehmen – Aushändigung der Freikarten nur in Verbindung mit Formular und Lichtbildausweis des Lehrers/Kursleiters möglich

ACHTUNG: Dieses Formular ist nicht erforderlich im Zusammenhang mit bundesländerspezifischen oder überregionalen Wintersport-Schulaktionen, die bereits eine eigene Regelung für die Lehrerfreifahrt vorsehen. Da die Freikartenregelung eine Empfehlung des Fachverbandes ist, obliegt es den Unternehmen diese so umzusetzen oder gegebenenfalls einzuschränken. Es besteht kein Rechtsanspruch auf die Freikarten.

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