Zahlen/Daten/Fakten

Der letzte Winter konnte trotz schwieriger Bedingungen an vergangene Top-Ergebnisse anschließen. Ersteintritte bleiben auf konstantem Niveau und Kassaumsatzzahlen zeigten eines der besten Ergebnisse seit Jahren.

Im Detail: gab es ein Plus von 3,6% beim Kassaumsatz, die Ersteintritte blieben unverändert hoch (51,9 Mio.) ebenso wie die Betriebstage und ein leichtes Minus lässt sich bei den Beförderungen feststellen (-1,9%).

Österreichs Seilbahnen im Winter 2015/16:

  • 1.303 Mio. € Kassenumsatz
  • 582 Millionen Beförderungen
  • 51,9 Mio. Skierdays
  • 29.400 Betriebstage

Grafik

Angebotsstruktur

Die 253 Seilbahnunternehmen (Winter-, Gletscher- und Zweisaisonenbetrieb, dazu 11 reine Sommerbetriebe) und rund 550 Schlepplift-Unternehmungen (mit einem oder mehreren Schleppliften) verfügen insgesamt auf etwa 23.700 ha Pistenfläche über: (Quelle: BMVIT,  Stand Aug 2016):

  • 1.105 Seilbahnlagen(Standseil-, Pendel-, Umlauf-, Kabinen- und Sesselbahnen)
  • Ca. 1.840 Schlepplifte

Investitionen

Der Erfolg des Wintertourismus in Österreich hängt maßgeblich von der strategischen Arbeit und den laufenden Investitionen der heimischen Seilbahnbetriebe ab. Seit der Jahrtausendwende haben Österreichs Seilbahnen rund 9 Milliarden Euro (allein in den letzten 10 Jahren - seit 2006 - waren es rund 6 Mrd.) in die Modernisierung und den Komfort von Anlagen und in die Beschneiungstechnik investiert, um den steigenden Qualitätsansprüchen der Wintersportgäste gerecht zu werden.

Was der Standort Österreich davon hat:

  • Bergbahnnutzende Wintersportler generieren ein Bruttoumsatz von rd. € 7,9 Mrd (umfasst ua Seilbahnen, Beherbergung, Gastronomie, Sporthandel, Transport uä.)
  • Aus den € 7,2 Mrd. Bruttoumsatz entsteht eine Wertschöpfung von über € 4,3 Mrd. (Beitrag zum BIP)
  • Davon fallen € 825 Mio. direkt bei den Seilbahnen an
  • Die Multiplikatorwirkung durch Seilbahnnutzer liegt bei über 5 ! dh: € 1.000 Löhne, Gehälter, Gewinne und Abschreibungen bei Seilbahnen führen zu über € 5.000 Wertschöpfung gesamt!
  • Die Republik Österreich profitiert mit einem Umsatzsteueraufkommen von über € 1 Mrd. in erheblichem Umfang von diesen Ausgaben

Damit gilt die Seilbahnbranche als wichtigster Wertschöpfungsmotor in den Regionen und Tälern.

Arbeitsplätze

Durch Österreichs Seilbahnwirtschaft werden knapp 95.300 Vollzeit-Arbeitsplätze gesichert.

  • Davon 13.300 Arbeitsplätze direkt bei den Seilbahnbetrieben und
  • Weitere 82.000 Arbeitsplätze werden in anderen Branchen (direkt begünstigte Branchen oder indirekte Vorleister) gesichert


Infoblatt: Die Seilbahnen Österreichs

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