VÖZ begrüßt Beschluss der Rundfunkgesetznovelle

VÖZ, 9.7.2015

Die am Donnerstag im Parlament beschlossene Rundfunkgesetznovelle bringt erfreuliche Erleichterungen für private Rundfunkveranstalter, sie erleichtert unter anderem die Zusammenarbeit im technischen, organisatorischen und administrativen Bereich. Die Novelle ist auch aus Sicht der Medienhäuser, die Mitglieder im Verband Österreicher Zeitungen sind, zu begrüßen.

Die Novelle schafft die Möglichkeit eines ressourcenoptimierten Hörfunkbetriebs durch "Funkhauskooperationen" und trägt so dazu bei, dass im Bereich des Privathörfunks Vielfalt und Wettbewerbsfähigkeit besser gesichert werden können. Die darüber hinaus geschaffene Möglichkeit der Zusammenfassung von Versorgungsgebieten bei gleichzeitiger programmlicher Neuausrichtung betrachtet der VÖZ als weiteren Baustein zur Ermöglichung wirtschaftlicher Hörfunkveranstaltung. Auch diese Änderung wird seitens des VÖZ ausdrücklich begrüßt.

Reminderverbot: ORF darf nicht finanziell profitieren

Grundsätzlich werden Lockerungen der Beschränkungen des ORF im Bereich der Werbung seitens des VÖZ äußerst kritisch betrachtet. Solange der ORF jedoch nicht unmittelbar finanziell von der Aufhebung des Reminder-Verbotes profitiert, gibt es aus für den VÖZ keinen Anlass für Bedenken. Wesentlich ist jedoch die beschlossene Bedingung, dass dem ORF für Sponsorhinweise weder unmittelbar noch mittelbar eine Gegenleistung zufließen darf. Weitere Wünsche des ORF blieben seitens des Gesetzgebers unbeantwortet.  

16.7.2015
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