Steuerreform - gültig ab 1. Jänner 2016

Hier finden Sie die aktuellen Informationen zur Registrierkassenpflicht und der Sachbezugswerteverordnung.

Die im Juli beschlossene Steuerreform beinhaltet einige massive Neuerungen, unter anderem auch die umstrittene Registrierkassenpflicht und eine Sachbezugswerteverordnung.

Registrierkassenpflicht
Im Entwurf der Reform war vorgesehen, dass nur Betriebe, die überwiegend Barumsätze tätigen, ab einem Umsatz von 15.000 Euro von der Pflicht betroffen sind. Nun fällt diese Regelung weg - das heißt, dass nun alle Betriebe betroffen sind. Es gelten nur folgende zwei Ausnahmen:

  • Jahresumsatz unter 15.000 Euro oder

  • Jahresumsatz ab 15.000 Euro und Barumsätze bis zu 7.500 Euro pro Jahr

Als Barumsatz gilt auch eine Zahlung mit Bankomat- oder Kreditkarte sowie andere vergleichbare elektronische Zahlungsformen, Barschecks, Gutscheine, Bons, Geschenkmünzen, usw. Sollten Sie betroffen sein, so müssen Sie eine Registrierkassa verwenden beziehungsweise Ihr EDV-System mit einer vom Finanzministerium vorgeschriebenen Ausstattung erweitern. 

Sachbezugswerteverordnung
Dank massiver Interventionen des Bundesgremiums und der Automobilimporteure konnten in
letzter Sekunde maßgebliche Erleichterungen der ursprünglich geplanten Verschärfung erreicht
werden. Die wesentlichsten Neuerungen sind:

  • Ab 1.1.2016 wird der Sachbezug von Kraftfahrzeugen mit 2% der Anschaffungskosten angesetzt (bisher 1,5%).

  • Für Kfz mit niedrigem CO2-Wert wird ein niedrigerer Wert von 1,5% der Anschaffungskosten angesetzt. 

Weitere detaillierte Informationen zu den Neuerungen finden Sie im Linkbereich.

21.7.2015
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