Neue VISA-Abwicklung stärkt den Außenhandel

Künftig wird die Vergabepraxis von Visa für Geschäftsleute aus China, Indien und Indonesien deutlich verbessert.

Damit ist endlich eine langjährige Forderung des Wiener Außenhandels in die Praxis umgesetzt.

Nach einer sechsmonatigen Pilotphase ist eine Ausdehnung der neuen Vergabepraxis auf weitere Länder angedacht.

Damit können die österreichischen Unternehmer ihre Chancen auf diesen Märkten noch besser nützen als bisher. Die neuen Bestimmungen sind ein markantes Zeichen von Wertschätzung für unsere ausländischen Geschäftspartner, denn nach wie vor ist der persönliche Kontakt entscheidend für den Erfolg wirtschaftlicher Partnerschaft. China, Indien und Indonesien gehören zu den Ländern mit dem stärksten Wachstum weltweit

Das sind die Eckpunkte der neuen Red-White-Red-Carpet-Vereinbarung:

  • Anders als bisher können Reisende ab sofort bereits beim Erstantrag ein Visum für sechs Monate beantragen, in weiterer Folge für bis zu fünf Jahre. Damit wird es für Geschäftsleute aus China, Indien und Indonesien leichter, öfter persönlich nach Österreich zu reisen, ohne jedes Mal ein neues Visum beantragen zu müssen
  • Auch Mehrfachvisa sind künftig erstmals möglich, um mehrmals einreisen zu können
  • Neu ist auch die Bearbeitungsdauer. Bisher dauerte die Visumvergabe zu lange. Ab sofort wird die Wartezeit für ein Visum maximal fünf Tage betragen
  • Um die Konsulate zu entlasten, werden die AußenwirtschaftsCenter der Wirtschaftskammer eingebunden dabei bestätigen die Center, die im Ausland den engsten Kontakt zu den Unternehmen pflegen, die Glaubwürdigkeit der Antragsteller

Der Einigung vorausgegangen waren intensive Verhandlungen von Wirtschaftskammer, Außen- und Innenministerium. Erst Mitte Mai hat sich der Präsident Walter Ruck in Shanghai nochmals für die Lockerung der Visum-Vergabepraxis eingesetzt.

Als Obmann des Gremiums Außenhandel werde ich mich auch weiterhin für solche Erleichterungen für die Mitgliedsunternehmen stark machen.
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