Geldwäschebestimmungen

Verhinderung der Geldwäsche: Infos für den Juwelen- und Uhrenhandel

Die Bestimmungen zur Verhinderung der Geldwäsche und der Terrorismusfinanzierung basieren auf einer EU-Richtlinie. 
Ziel der Maßnahmen ist die Schaffung einheitlicher EU-Mindeststandards zur Bekämpfung der Geldwäsche sowie der Terrorismusfinanzierung. 

Die Geldwäschebestimmungen gelten generell für alle Händler. Betroffen sind insbesondere Gewerbetreibende, die mit hochwertigen Gütern handeln; z.B.: Schmuckhandel, Edelmetallhandel, Münzenhandel, Antiquitäten- und Kunsthandel, Autohandel, Waffenhandel, Handel mit E-Geld ("prepaid cards") etc. 

Der Händler hat die Identität des Kunden festzustellen, wenn die Zahlung in bar erfolgt und der Betrag (= Kaufpreis) mindestens € 15.000 beträgt. Dies gilt unabhängig davon, ob die Transaktion in einem einzigen Vorgang oder in mehreren Vorgängen, zwischen denen eine Verbindung zu bestehen scheint, getätigt wird. Der Zahlung in bar ist die Zahlung mit elektronischem Geld gleichzuhalten. Unter elektronischem Geld sind z.B. die sogenannten „prepaid-cards“ zu verstehen. Bei Kredit- oder Bankomat-Zahlungen sind die Geldwäschebestimmungen nicht anzuwenden!

» Informationsblatt zum Thema Geldwäschebestimmungen

» Leitfaden zu den Bestimmungen zur Verhinderung der Geldwäsche

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