Die Digitalisierung bringt's!

Industrie 4.0, Wirtschaft 4.0, ... – Die Begriffe beschreiben die zunehmende Digitalisierung unseres Wirtschaftssystems. Doch in welche Richtung verändert sie sich und wie können Unternehmen von diesem nicht mehr aufzuhaltenden Trend profitieren? 

Industrie 4.0 ist eine politische Wortschöpfung der deutschen Bundesregierung im Jahr 2013, welche für die Hightech-Strategie herangezogen wurde. Beschrieben wird damit aber auch die vierte Industrielle Revolution:

Die physische Produktion durch den Menschen wird dabei von intelligenter und flexibler Produktionssteuerung unterstützt – das Ziel: effizientere Produktion. Ein Beispiel: Mit Sensoren in den zu verarbeitenden Teilen kann die richtige Temperatur für die Weiterverarbeitung gemessen werden, unnötig lange Wartezeiten oder ein zu frühes Weiterverarbeiten wird verhindert. Auch Bestellvorgänge können so an die Maschinen quasi „ausgelagert werden.“

 

„Digital in die Zukunft“ anstelle Industrie 4.0

 

„Es geht bei Industrie 4.0 nicht nur um die Produktion in der Industrie. Daher fassen wir den Begriff weiter und sprechen von Digitalisierung“, erklärt Wirtschaftskammer NÖ-Präsidentin Sonja Zwazl. Nicht ohne Grund habe die Wirtschaftskammer Niederösterreich im Jahr 2016 als Jahresthema die „Digitalisierung“ definiert. Die zunehmende Vernetzung öffnet nämlich allen Branchen neue Möglichkeiten.

„Im Handel können mit Smartphones genauso Rabattaktionen begleitet werden wie auch digitale Preisschilder Einzug finden. Die Transport- und Verkehrswirtschaft profitiert von der Datenvernetzung zum Beispiel durch die Verbesserung von Verkehrsleitsystemen bis hin zu einer verbesserten Parkplatzsuche. Im Gewerbe und Handwerk können ebenso digitale Komponenten genutzt werden wie sich im Tourismus mit Online-Plattformen neue Kundenschichten ansprechen lassen“, nennt Zwazl Beispiele.

Selbst im Bank und Versicherungswesen könnten mit Hilfe der Datenanalyse noch individuelle Serviceangebote geschnürt werden und dass der gesamte Bereich, der in der Sparte Information und Consulting angesiedelt ist, profitere, liegt für die WKNÖ-Präsidentin auf der Hand.

Um von der Digitalisierung zu profitieren, braucht die heimische Wirtschaft aber auch die nötigen Voraussetzungen: Die richtige Nutzung der zur Verfügung stehenden Daten und eine ausreichend Versorgung mit moderner Infrastruktur wie Breitband-Internetanschlüssen.

Fotos Fotolia/Grafik Ersan Ismani

 
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18.11.2016
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