WK-Präsident Jürgen Bodenseer: Wirtschaft schützen, statt grüner Käseglocken-Politik

Immer rigidere Umweltvorschriften schränken die wirtschaftliche Entwicklungsfähigkeit unseres Landes ein

„Es muss endlich Schluss sein mit der ‚Käseglocken-Politik‘ der Grünen, die auf Kosten von Arbeitsplätzen und Wirtschaft geht“, fordert WK-Präsident Jürgen Bodenseer. Durch immer rigidere Umweltvorschriften wird die wirtschaftliche Entwicklungsfähigkeit unseres Landes immer stärker eingeschränkt. „Das geht auf Kosten der Arbeitsplätze und kann nicht im Interesse der Tirolerinnen und Tiroler sein“, stellt Bodenseer fest.

Übertriebener Umweltschutz ist den Grünen mehr wert als Arbeitsplätze 

Die Grünen finden offensichtlich großen Gefallen daran, dass die jüngste Entscheidung des Europäischen Gerichtshofes zur Wasserrahmenrichtlinie dazu führen könnte, dass der Betrieb von Schneekanonen, aber auch die Realisierung von Wasserkraftprojekten zusätzlich erschwert wird. „Dies beweist einmal mehr, dass den Grünen der übertriebene Naturschutz mehr wert ist, als Arbeitsplätze und die Einkommen für die Menschen in diesem Land. Auch die Zielsetzung des Landes, dass Tirol bis 2050 energieautonom wird, kann ohne Wasserkraft nicht erreicht werden“, hält der WK-Präsident fest. Auch nicht ohne die zahlreichen Kleinwasserkraftwerke in Tirol, die ein wichtiger Teil der Energieversorgung des Landes darstellen. „Das sind kleine Projekte von privaten Investoren und sollten nicht verhindert, sondern im Gegenteil vereinfacht genehmigt werden!“

Weit entfernt von wirtschaftlicher und technischer Realität 

Wenn der Grüne Energiesprecher Hermann Weratschnig nun fordert, Ernegieautonomie mit dem Ausbau von Photovoltaik „zu stemmen“, beweist dies nur, wie weit er von der technischen und wirtschaftlichen Realität entfernt ist. Ohne Wasserkraft ist die Energiewende nicht zu stemmen und es ist traurig genug, dass die Grünen dies offensichtlich aus ideologischen Gründen nicht akzeptieren wollen.

Gesetze auf Wirtschaftstauglichkeit überprüfen - Investitionen ankurbeln

„Umso wichtiger ist, dass wir in Tirol endlich jene Gesetzesmaterien, die das Land selbst beeinflussen kann, in Richtung Wirtschaftstauglichkeit überprüfen und entsprechend reformieren. Vor allem die exzessiven Bewilligungspflichten nach dem Naturschutzgesetz gehören reduziert, so dass Betriebe wieder leichter investieren können, ohne dass die grüne ‚Käseglocken-Politik‘ jede vernünftige wirtschaftliche Entwicklung bereits im Keim erstickt“, fordert Bodenseer.

Rückfragen:
Wirtschaftskammer Tirol
Öffentlichkeitsarbeit
Peter Sidon
T 05 90 90 5-1482
E presse@wktirol.at
15.7.2015
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