Start der Mehrwertsteuer-Änderung mit 01.05.2016

Tourismus-Obmann Franz Hörl: "Dies ist ein Signal der Sachkenntnis und Flexibilität von Finanzminister Schelling!"

Tourismus-Obmann Franz Hörl zur Änderung der Mehrwertsteuer im Tourismus

Franz Hörl, Obmann der Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft in der WK Tirol. Foto:

Ordnungsruf von Tiroler Tourismusobmann Franz Hörl für ÖHV und Lob für Fristverschiebung der Umsatzsteuererhöhung - Steuerumstellung mitten in der Wintersaison hätte weitere Schwierigkeiten gebracht.

Der Obmann der Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft in der Wirtschaftskammer Tirol, Franz Hörl erkennt in der Fristverschiebung der Umsatzsteuererhöhung für Tourismusbetriebe einen Schritt in die richtige Richtung: „Wir Touristiker können selbstverständlich mit dieser Steuerreform nicht zufrieden sein. Immerhin bringt dieses Paket neue Belastungen für unsere Branche mit sich. Dennoch ist es uns in intensiven Verhandlungen gelungen, dieser Reform die Giftzähne zu ziehen und massive Nachteile weg zu verhandeln.“

Entgegenkommen des Finanzministers

Dazu gehören auch Modifizierungen der Grunderwerbssteuer, die eine Betriebsübergabe im Familienverband ermöglichen sollen sowie Anpassungen was die Abschreibungsmodalitäten bei Renovierungen betreffen. Hörl: „Ich habe selber in Wien mit Finanzminister Hans Jörg Schelling intensiv verhandelt und konnte gemeinsam mit maßgeblichen Branchenvertretern den Minister und seine Experten über die Auswirkungen und Nachteile aus erster Hand informieren. Es waren auch die Landeshauptleute der Westachse, die hinter uns stehen und geholfen haben, das Ärgste abzuwenden. Man hat in Wien Einsehen gezeigt und ist erkennbar an die koalitionären Grenzen gegangen. Der Finanzminister ist uns entgegengekommen.“

13 statt 10 Prozent Umsatzsteuer ab 1.5.2016

Eine essentielle Forderung der Touristiker aus dem Westen konnte nun auch realisiert werden. So war ursprünglich der 1.4.2016 als Stichtag für die Erhöhung der Umsatzsteuer von zehn auf 13 Prozent vorgesehen. Hörl: „Das wäre mitten in die Wintersaison gefallen und hätte nur unnötigen zusätzlichen Stress verursacht. Man hat in Wien ein Einsehen gezeigt und nun den Stichtag auf den 1.5. verschoben.“

Fakten statt luftleere Vorwürfe

Wenig Verständnis zeigt Hörl für die andauernden Attacken der ÖHV: „Es ist gut, richtig und auch wichtig, wenn eine Standesvertretung, egal ob gesetzlich oder freiwillig, sich für die Interessen ihrer Mitglieder einsetzt. Es ist allerdings nicht gut, wenn in der Hitze der Attacke falsche Infos und Aussagen in den Äther geschossen werden.“ Damit reagiert Hörl auch auf eine Meldung der ÖHV vom 6.Juli, in der ÖHV-Generalsekretär Gratzer das Fehlen von Regelungen, Abschreibungen betreffend, mokiert. Tirols-Spartenobmann Hörl: „Es dürfte dem Herrn Generalsekretär entgangen sein, dass die von ihm angesprochenen Regelungen als Richtlinien des Finanzministers ergehen werden. Das hat uns Herr Bundesminister Schelling zugesagt und wer ihn kennt, weiß, Hansjörg Schelling hält Wort. Echte und wahrhafte Standesvertretung baut auf Fakten und nicht auf Gerüchte oder gar luftleere Vorwürfe.“

Jetzt geht es um Schlagkraft und Geschwindigkeit 

Im Rahmen der Umsetzung, der zu erlassenden Verordnungen und Richtlinien wird nun genaues Augenmerk auf die Umsetzung der Versprechen gelegt. Hörl: Hier ist besonders unsere Kammer-Vertretung in Wien gefragt, da gibt es noch viel zu tun und einiges nachzuschärfen. Schlagkraft und Geschwindigkeit sind angesagt.“

Rückfragen:
Wirtschaftskammer Tirol
Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft
Dr. Peter Trost
T 05 90 90 5-1216
E peter.trost@wktirol.at
7.7.2015
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