Gewerbe und Handwerk begrüßt Wöginger-Vorstoß eines deutlich erhöhten Handwerkerbonus

Wichtiger Impuls für Arbeitsplätze und privates Eigentum

"Wir begrüßen einen Handwerkerbonus neu, der im Bereich des privaten Wohnbaus und der Wohnraumsanierung massive Anreize gegen Pfuschertum und Lohn- und Sozialdumping setzt. Gerade im abgelaufenen Jahr hat die Neuauflage des Handwerkerbonus zu einer deutlichen Stabilisierung der Konjunktur bei den Klein- und Mittelbetrieben beigetragen. Ein um das Zehnfache erhöhte Volumen würde einen massiven Anreiz zur Ankurbelung der Baukonjunktur setzen", betonte heute, Montag, die Obfrau der Bundessparte Gewerbe und Handwerk, Renate Scheichelbauer Schuster, in Hinblick auf den vor wenigen Tagen gemachten Vorschlag des ÖAAB Obmanns August Wöginger nach einer Höherdotierung des Handwerkerbonus auf 6.000 Euro/Jahr für jene, die ein Haus bauen oder eine Eigentumswohnung sanieren.

Handwerkerbonus stärkt die regionale Wirtschaft

"Im Zuge der letzten Steuerreform wurde die steuerliche Absetzbarkeit der Schaffung und Sanierung von Wohnraum abgeschafft. Mit einer deutlichen Höherdotierung des Handwerkerbonus würde diese Maßnahme kompensiert werden und gleichzeitig Anreize geschaffen, Eigentum zu schaffen und zu erhalten. Parallel dazu würde die regionale Wirtschaft gestärkt", so Wöginger. Bei einer Maximalfördersumme von 6.000 Euro könnten bei einem Jahresvolumen von etwa 100 Millionen Euro 16.600 bis 20.000 Förderfälle im Jahr abgewickelt werden.

Erhöhung des Fördervolumens würde Investitionsboom auslösen

Aus den bisherigen Erfahrungen des Handwerkerbonus hat sich gezeigt, dass  - wie 2014 - mit nur 10 Mio € Fördervolumen geschätzt mehr als 760 Arbeitsplätze geschaffen und ein BIP-Plus von 72 Mio € ausgelöst werden können. „Eine Verzehnfachung des Fördervolumens und eine Erweiterung des Anwendungsbereiches auf zusätzliche Gewerbe würde einen Investitionsboom bei den Österreicherinnen und Österreichern auslösen. Genau das benötigt der Standort Österreich, um mehr Beschäftigung und Wachstum samt den entsprechenden Abgaben zu generieren“, so Scheichelbauer-Schuster. (PWK015/us)

Rückfragen:

  • Bundessparte Gewerbe und Handwerk
    Prof. Dr. Reinhard Kainz
    Telefon: +43 5 90 900 3291
    E-Mail: reinhard.kainz@wko.at
  • ÖAAB-Generalsekretariat
    Sandra Schardinger
    Telefon: +43 (1) 40 141 354
    E-Mail: presse@oeaab.com
auf Facebook teilen | auf Twitter teilen | Teilen mit Google+ diese Seite per E-Mail versenden diese Seite drucken als PDF downloaden