Scheichelbauer-Schuster: Vergaberechtsnovelle stärkt KMU in den Regionen

Bestbieterprinzip wird gestärkt - Erhöhte Transparenz  beim Einsatz von Subunternehmern

„Mit der Vergaberechtsnovelle liegt ein vernünftiger Vorschlag am Tisch, um das Bestbieterprinzip zu stärken und insgesamt die Wettbewerbsbedingungen für heimische KMU zu verbessern“, betonte heute, Dienstag, in einer Reaktion, die Obfrau der Bundessparte Gewerbe und Handwerk, Renate Scheichelbauer-Schuster. Gleichzeitig werde die Regionalität in den Mittelpunkt gerückt und damit die Betriebe vor Ort gestärkt. Dass man nun auch im Unterschwellenbereich weg vom Billigst- hin zum Bestbieterprinzip komme, sei sehr positiv zu bewerten. Gleichzeitig bedeute die neue Regelung auch eine deutlich erhöhte Transparenz, was  den Einsatz von Subunternehmern betreffe.  

Für Gewerbe und Handwerk sei aber zentral, dass auch weiterhin in diesem Zusammenhang die Schwellenwerteverordnung im Fokus bleibe: „Die zuletzt vorgenommene Verlängerung um zwei Jahre muss in Dauerrecht übergeführt werden.  Nur so wird es möglich sein, dass öffentliche Aufträge ohne bürokratischen Aufwand bis zur Grenze von 100.000 Euro direkt vergeben werden können“, so die Bundesspartenobfrau: „Nur wenn die regionalen Betriebe vor Ort zum Zug kommen, können Wertschöpfung und damit auch Arbeitsplätze vor Ort gesichert werden.“ PWK540/US)

Rückfragen:
Wirtschaftskammer Österreich
Bundessparte Gewerbe und Handwerk
Prof. Dr. Reinhard Kainz
T: +43 5 90 900 3291

auf Facebook teilen | auf Twitter teilen | Teilen mit Google+ diese Seite per E-Mail versenden diese Seite drucken als PDF downloaden