Pensionskassen zum Halbjahr auf gutem Kurs

Performance bis 30. Juni 2015 liegt bei 4,25 Prozent

Die österreichischen Pensionskassen können zur Jahresmitte 2015 eine Wertsteigerung des von ihnen veranlagten Pensionsvermögens von 4,25 Prozent vorweisen. Der langjährige Durchschnitt des Veranlagungsergebnisses (seit 1991) liegt bei plus 5,71 Prozent pro Jahr. 

„Mit diesen Performance-Werten für das erste Halbjahr sind wir weiterhin auf einem sehr guten Weg, unsere langjährige durchschnittliche Jahresperformance zu erreichen“, stellt Andreas Zakostelsky, Obmann des Fachverbandes der Pensionskassen, fest. Allerdings erwartet er wegen der Entwicklungen in Griechenland in der zweiten Jahreshälfte weiter anhaltende Volatilität auf den Kapitalmärkten. 

Für die Rahmenbedingungen der Veranlagung weiters relevant ist das Ankaufprogramm der Europäischen Zentralbank für Anleihen im Umfang von 60 Mrd. Euro pro Monat bis September 2016, das die Renditen für Anleihen nach unten drückt. Für September 2015 wird allerdings von der US-amerikanischen Notenbank FED eine Zinsanhebung erwartet, was zu einem steigenden Renditeniveau auch in Europa führen dürfte. 

„Trotz eines schon lange anhaltenden extremen Niedrigzinsumfeldes können die Pensionskassen sehr gute Renditen erzielen, die weit über der heute möglichen Verzinsung klassischer Sparformen liegen“, schließt Zakostelsky. 

Derzeit haben über 860.000 Österreicherinnen und Österreicher Anspruch auf eine Firmenpension – das sind 22 Prozent der österreichischen Arbeitnehmer. Insgesamt veranlagen die 14 Pensionskassen ein Vermögen von rund 20 Mrd. Euro. Sie sind sie der größte private Pensionszahler Österreichs. (PWK554/PM)

Rückfragen:
Witschaftskammer Österreich
Fachverband der Pensionskassen
Mag. Andreas Zakostelsky
T: +43-(0)1-316 48-1200        
E: fvpk@wko.at

9.7.2015 Petra Medek
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