JW-Rohrmair-Lewis begrüßt Schelling-Vorstoß zur Reform des Arbeitslosengeldes

„Mehr Leistungsanreize schaffen - Eigenverantwortung und Eigeninitiative fördern“

„Wir begrüßen den Vorstoß von Finanzminister Schelling zur Reform des Arbeitslosengelds. Es muss selbstverständlich eine vorübergehende Unterstützung für Menschen ohne Arbeit geben, aber sie muss so gestaltet sein, dass diese wieder einen Anreiz haben, möglichst schnell in den Arbeitsmarkt zurückzukehren. Das derzeitige System setzt dafür falsche Anreize“, kommentiert Herbert Rohrmair-Lewis, Bundesvorsitzender der Jungen Wirtschaft (JW), den Vorschlag des Finanzministers. Zentrales Argument für Rohrmair-Lewis ist die Leistungsgerechtigkeit.

„Es kann nicht sein, dass jemand keine Arbeit aufnimmt, weil das Arbeitslosengeld oft in Kombination mit geringfügiger Beschäftigung oder ein wenig ‚Nachbarschaftshilfe‘ lukrativer ist“, so der JW-Bundesvorsitzende. Aktuelle Untersuchungen des Rechnungshofs und des Instituts für Höhere Studien (IHS) bestätigen, dass in vielen Konstellationen die Arbeitsaufnahme oder -ausweitung sich nicht rentiert, weil bei Überschreitung von Einkommensschwellen gleichzeitig Sozialtransfers weg- und hohe Abgaben anfallen. „Das ist leider zu oft der Fall und ist eine Förderung der sozialen Hängematte par excellence mit entsprechenden Folgen für das Budget. Außerdem schadet der Staat arbeitslosen Menschen mit einer solchen Politik. Denn er hält sie in einer künstlichen Abhängigkeit statt sie zu unterstützen, so schnell wie möglich ihre Fähigkeiten wieder aktiv einzubringen und auf eigenen Beinen zu stehen “, zeigt sich Rohrmair-Lewis überzeugt und plädiert in diesem Zusammenhang für mehr Eigenverantwortung und mehr Eigeninitiative. „Der Staat muss ein Partner sein, der seine Bürger fördert und kein Übervater, der die Menschen so lange wie möglich besachwaltet“ so Rohrmair-Lewis abschließend. (PWK586/ES)

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Junge Wirtschaft
Roman Vonderhaid 
Tel: +43 05 90 900 – 3737
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