WKÖ-Tourismussprecherin zur aktuellen Diskussion über den Arbeitsmarkt

Nocker-Schwarzenbacher: „Lasse mir den Tourismus nicht schlechtreden!“

„Die österreichische Arbeitsmarktpolitik auf dem Rücken des Tourismus auszutragen, ist der falsche Weg und nur wenig zielführend“, kommentiert die Obfrau der Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) die aktuelle Diskussion über Zumutbarkeitsbestimmungen am Arbeitsmarkt.

Obwohl es in der Diskussion vorrangig um Mobilität am Arbeitsmarkt und Zumutbarkeiten ging, wurden unverständlicherweise im selben Atemzug Arbeitsbedingungen und die Bezahlung im Hotel- und Gastgewerbe angesprochen. „Die Arbeitsbedingungen sind im Tourismus für alle gleich, egal, ob der Mitarbeiter ortsansässig ist, aus Wien oder aus Deutschland kommt. In meinem Mitarbeiterhaus etwa gibt es hier keine Unterschiede. Unsere 90.000 Tourismusbetriebe haben zumeist langjährige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, ohne die wir kein so gutes Produkt für die Gäste schaffen könnten. Und das würde bei chronischer Unterbezahlung sicherlich nicht möglich sein. Wichtig ist, dass wir den Job alle gerne und mit Freude machen“, so Nocker-Schwarzenbacher. „Und jetzt muss ich mich wieder um meine Gäste kümmern. Touristische Grüße von mir und meinen zufriedenen Mitarbeitern aus St. Johann im Pongau!“, so die Branchensprecherin abschließend. (PWK589/ES)

Rückfragen:
Wirtschaftskammer Österreich
Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft
Mag. Rainer Ribing
Telefon: +43 5 90 900 3567
Mail: rainer.ribing@wko.at
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