Umwelt + Bauen fordert Neudotierung des Sanierungsschecks für 2016

Fördermittel für Thermische Sanierung 2015 bereits ausgeschöpft

Wie das Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft und das Ministerium für ein lebenswertes Österreich heute, Mittwoch, mitgeteilt haben, sind die Fördermittel für die Thermische Sanierung für heuer bereits wieder ausgeschöpft. Aufgrund der nach wie vor großen Nachfrage fordert die Umwelt + Bauen-Initiative, den Sanierungsscheck auch 2016 wieder aufzulegen.

„Wir appellieren an die Minister Mitterlehner und Rupprechter, diese erfolgreiche Förderaktion auch 2016 fortzuführen. Wichtig wäre dabei, dass die Fördermittel aufgestockt werden. Der Ansturm beweist, dass eine Verdopplung der Mittel absolut Sinn machen würde. Die Regierung muss für die Förderaktion letztendlich kein zusätzliches Geld in die Hand nehmen. Sie erhält ein Mehrfaches der Fördersumme bereits vorab durch die entrichtete Lohn- und Umsatzsteuer sowie Sozialversicherungsabgaben zurück“, so die Sprecher der Initiative, Bundesinnungsmeister Hans-Werner Frömmel und der Bundesvorsitzende der Gewerkschaft Bau-Holz (GBH), Abg. z. NR Josef Muchitsch.

Laut den Angaben der beiden Ministerien wurden 2015 mehr als 17.000 Anträge eingereicht, die ein Investitionsvolumen von mehr als 570 Mio. Euro auslösten.

Weiters fordert Umwelt+Bauen, die seit Jahren in Aussicht gestellte Förderung von seniorengerechten Sanierungsmaßnahmen nach dem Vorbild der Thermischen Sanierung umzusetzen. „Hier wäre eine eigene Förderschiene für seniorengerechte Sanierungsmaßnahmen notwendig“, so Frömmel und Muchitsch abschließend. (PWK598/SR)

Rückfragen:
WKÖ Bundesinnung Bau
Tel.: 01/718373734
Mail: presse@bau.or.at 
auf Facebook teilen | auf Twitter teilen | Teilen mit Google+ diese Seite per E-Mail versenden diese Seite drucken als PDF downloaden