Mit überregionalen Partnern gemeinsam den Herausforderungen stellen!

Kompetenzzentrum BAUForschung in internationales Netzwerk aufgenommen

Präsentation von Bauteilaktivierung

Präsentation von Bauteilaktivierung in Ziegelbauweise von BM Gunther Graupner und LIM Johann Jastrinsky bei EU-Kommissar Dr. Johannes Hahn und Dr. Salletmaier vom Land Salzburg.

Seit der Veröffentlichung der neuen EU-Gebäuderichtlinie ist klar, dass die Herausforderungen, denen sich die Bauwirtschaft in Zukunft stellen muss, nicht mehr an der Landesgrenze halt machen, sondern internationale Relevanz haben. 

Die EU-Gebäuderichtlinie schreibt vor, dass ab Ende 2020 in Europa nur mehr „Niedrigstenergiegebäude“ errichtet werden dürfen. Derartige Gebäude dürfen nur mehr wenig bis gar keine Energie verbrauchen. Für die Umsetzung dieses ehrgeizigen Ziels sind innovative Lösungen für die Bauwirtschaft gefragt, die am Puls der Praxis entwickelt werden.

So ist es umso wichtiger, Partner oder Regionen zu suchen, die vor ähnlichen Herausforderungen wie wir in Österreich stehen, und mit diesen eng zusammenzuarbeiten. Mit dem Alpenraum Projekt AlpBC ist es gelungen, 10 Regionen zu finden, die sich diesen gemeinsamen Herausforderungen stellen wollen. „Wir wollen uns mit den Partnern in diesem Netzwerk austauschen und voneinander lernen. Es ist nicht notwendig dass wir das Rad immer wieder neu erfinden“ ist Bmst. Gunther Graupner, Leiter des Kompetenzzentrums BAUForschung der Bundesinnung Bau überzeugt.

Gunther Graupner

BM Gunther Graupner bei der Auswertung von Forschungsergebnissen im Kompetenzzentrum BAUForschung

2015 ist es gelungen, dass das Kompetenzzentrum BAUForschung in ein internationales Expertennetzwerk von AlpHouse Centern aufgenommen wurde. „Wir erhoffen uns dadurch, der ausführenden Bauwirtschaft auch auf dieser Ebene der Bauforschung eine starke Stimme zu geben, Ansprechpartner für Problemstellungen zu sein und Verbündete für unsere Forschungsthemen zu finden.“ hält DI Robert Rosenberger von der Bundesinnung Bau fest.

Das Projekt AlpBC (Alpine Building Culture) ist eine überregionale Initiative, mit dem Ziel, regionale Wirtschaftskreisläufe und Materialien in Planungsstrategien einzubinden und damit für eine nachhaltige Entwicklung im Alpenraum zu sorgen. Das Projekt definiert und implementiert Strategien zur Erhaltung und Entwicklung Alpiner Baukultur im breiteren Kontext der regionalen Entwicklung und ökologischen Nachhaltigkeit. Es zielt darauf ab, es lokalen Akteuren zu ermöglichen, herausragendes Kulturgut des Alpenraums als Quelle regionaler Identität und wirtschaftlicher Entwicklung zu nutzen.

Mit der Aufnahme des Kompetenzzentrums Bauforschung in das Expertennetzwerk von AlpHouse ist der nächste Schritt in Richtung internationaler Wissensaustausch erreicht.

27.7.2015
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