Im Mai starten zahlreiche österreichische Seilbahnen in die heurige Sommersaison. "Nach einem Ausnahmewinter haben sich unsere Betriebe perfekt auf die kommenden Monate vorbereitet und spielen damit erneut eine zentrale Rolle für das heimische Tourismus- und Freizeitleben“, so  Obmann des Fachverbandes der Seilbahnen in der Wirtschaftskammer Österreich. Im Zentrum steht dabei das Angebot der Besten Österreichischen Sommer-Bergbahnen, das in diesem Jahr weiter attraktiviert wurde. "Die inzwischen 73 Mitgliedsbetriebe inszenieren heuer 87 Themenberge und verleihen dem klassischen Bergerlebnis damit einen modernen und vielseitigen Twist“, so Kornel Grundner, Sprecher der Besten Österreichischen Sommer-Bergbahnen. 

"Unsere Unternehmen blicken auf einen enorm herausfordernden Winter zurück, in dem sie mit ihrem Angebot zwar eine wichtige Bewegungs- und Erholungsmöglichkeit für viele Menschen bieten konnten, dafür aber wirtschaftlich an die Grenzen der Belastungsfähigkeit gestoßen sind. Umso wichtiger ist daher jetzt die kommende Sommersaison als wichtige und positive Perspektive“, so Hörl. Der Fachverbandsobmann verweist dabei auf das vergangene Jahr, das den heimischen Bergbahnen, trotz schwieriger Situation, einen zufriedenstellenden Sommer bescherte. Trotz der massiven Reiseeinschränkungen und deutlich reduzierter Betriebstage (- 12 Prozent) pendelten sich die Rückgänge bei Ersteintritten, Beförderungen und Kassenumsätzen letztlich bei minus 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr ein. "Das ist zweifelsohne schmerzlich, angesichts der Rahmenbedingungen jedoch ein respektables Ergebnis. Vor allem die steigende Entwicklung im Verlauf des Sommers hat gezeigt, dass das Angebot stimmt“, so Hörl. Denn während der Juni durch den späten Saisonstart bei vielen Bergbahnen schleppend war, konnte Juli bis September bei einigen wieder das Vorjahresniveau erreicht bzw. sogar leicht übertroffen werden.  

"Wir gehen auch 2021 davon aus, dass sich der Bergurlaub unverändert großer Beliebtheit erfreut und unsere Anlagen ein wichtiger Dreh- und Angelpunkt für vielseitige Bergerlebnisse sein werden“, so Hörl, der betont, dass es auch in der kommenden Saison das Ziel sei, die neu gewonnenen Gästeschichten anzusprechen. "Viele Menschen nutzten im vergangenen Sommer die eingeschränkte Reisefreiheit, um die Schönheit vor Ort kennenzulernen. Die meisten Gäste kamen aus Österreich und setzten vermehrt auf Tagesausflüge und Individualreisen. Der Anteil an jungen Menschen, Familien und Erstkunden war besonders hoch. Diesen konnten wir mit den Angeboten der Bergbahnen einzigartige alpine Erlebnisse bieten. Das reichte von einer zuverlässigen Bergfahrt und vielfältigen Angebotsgestaltung bis hin zu einer korrekten Umsetzung der situationsbedingten Sicherheitsmaßnahmen“, so Hörl. 

Beste Österreichische Sommer-Bergbahnen als Publikumsmagnet 

Im Mittelpunkt stehen auch in diesem Jahr die Besten Österreichischen Sommer-Bergbahnen. Auf Initiative des Fachverbandes der Seilbahnen vereint das Gütesiegel nunmehr seit 20 Jahren die Experten und Vorreiter des heimischen Sommer-Berg-Tourismus. "Mittlerweile inszenieren 73 Mitglieder insgesamt 87 Themenberge und schaffen insbesondere für bergunerfahrene Sommerurlauber ein wichtiges Entscheidungskriterium für die Destinationswahl. Denn nur Betriebe, die mindestens 160 Qualitätskriterien erfüllen, werden Mitglied der Besten Österreichischen Sommer-Bergbahnen. Spezialisiert in fünf Themenwelten – Abenteuer, Familie, Panorama & Naturerlebnis, Genuss, Kunst & Kultur – müssen die Mitglieder alle drei Jahre eine Rezertifizierung bestehen", erklärt Kornel Grundner, Sprecher der Besten Österreichischen Sommer-Bergbahnen.

Erholung und Ruhe als wichtige Ergänzung zu Action und Abenteuer

Eine Blitzumfrage unter den Mitgliedern belegt die aktuell besonders große Bedeutung der Erholung und Abwechslung in den Bergen. "Frei nach dem Motto ‚mit Abstand die Natur genießen‘ werden derzeit besonders gerne themenbezogene Wandererlebnisse wie z.B. Kulinarikwanderungen und Angebote wie Sonnenaufgangsfahrten oder Yoga am Berg in Anspruch genommen“, weiß Grundner. Daneben zählen actionreiche Bikeparks und Touren mit dem E-Mountainbike zu Dauerbrennern auf Österreichs Bergen. Mit Blick auf die noch immer einschränkenden Auswirkungen der Corona-Pandemie sieht Grundner die Bergbahnen als logische Antwort auf die Frage nach der perfekten Destination für Urlaubende und Freizeitgäste. „Die kurze Anreise zu den österreichischen Erlebnisbergen macht ein rasches Herauskommen aus dem allgemein gefühlten ‚Corona-Tal‘ möglich. Gerade wenn uns Müdigkeit und Eintönigkeit im Alltag überwältigen, schafft es die Erhabenheit und Natur in den Bergen uns wieder rauszuholen“, meint Grundner. Das Aufatmen am Berg wird diesen Sommer durch flexible Online-Buchungsmöglichkeiten, „Early-Bird“-Angebote und verlängerte Betriebszeiten unterstützt. (PWK261/DFS)

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