Die richtige Entscheidung treffen: Mit einer Lehre

Wie soll es weitergehen? Weiterhin die Schulbank drücken oder mit einer praktischen Berufsausbildung durchstarten? Welche Lehrausbildung ist erfolgsversprechend und passt zu mir?

Hinter solchen Fragen stehen bei den Jugendlichen und vor allem ihren Eltern dieselben Gedanken: Die Ausbildung soll zukunftssicher sein, Spaß machen und Karrierechancen bieten. Das Allerwichtigste aber ist, eine Ausbildung zu wählen, die zu den eigenen Interessen, Talenten und Fähigkeiten passt. Doch wie und wo soll man anfangen?

Die Rolle der Eltern

Sich zu orientieren, ist schon allein wegen des großen Ausbildungsangebotes wichtig. In Tirol gibt es über 150 verschiedene Lehrberufe und rund 60 allgemeinbildende und berufsbildende Schulen.

Schulbehörden, Bildungsanbieter und das Bildungsconsulting der Tiroler Wirtschaftskammer bieten umfassende Informationen als Unterstützung für die Berufswahl. Den Eltern kommt eine besondere Rolle bei der Ausbildungswahl ihrer Kinder zu. Sie können helfen, indem sie z. B. frühzeitig Gespräche über Berufe führen. Darüber etwa, welche Berufe es in der Familie, im Bekannten- und Freundeskreis gibt, welche Tätigkeiten diese Berufe oder Ausbildungen beinhalten und wie der Arbeitsalltag im jeweiligen Beruf aussehen kann.

Darüber hinaus können Eltern ihre Kinder unterstützen, indem sie gemeinsam das Angebot einer Berufsberatung nutzen, beim Finden von Schnupperplätzen helfen und die Tage der offenen Tür in Schulen gemeinsam planen. Besonders wichtig ist es, frühzeitig mit der Berufsorientierung zu beginnen.

Vielfalt der Lehre aufzeigen

Unsere brandneue Kampagne „Mei Madl, mei Bua“ zeigt auf, welche Karrierechancen in einer Lehre stecken.  „Mei Madl, mei Bua“ bietet einen Überblick über die vielfältigen Möglichkeiten und Angebote.

„Mit einer Lehre gewinnen alle: Die Firmen sichern sich leistungsfähige Fachkräfte; der Standort Tirol bleibt im internationalen Wettbewerb erfolgreich; und die Jugendlichen machen einen Berufstraum zu ihrem Traumberuf. Mehr geht nicht.  “

Christoph Walser
Präsident der Tiroler Wirtschaftskammer