Monitoring Report

Wo steht Österreich?

150 Standortrankings, Indikatoren und Makrodaten sind die Basis des WKÖ Monitoring Reports. Eine umfangreiche Untersuchung dieser Rankings und Indikatoren macht den Monitoring Report zum umfassendsten Standort-Analyse-Tool, das in Österreich verfügbar ist. Konkrete Handlungsfelder und Reformvorschläge lassen sich aus diesen internationalen Vergleichen ableiten, die über viele Jahre hinweg erfolgen.

Monitoring Report Index

Das Herzstück der Analyse ist der Monitoring Report Index (MRI). Er zeigt anhand einer einzigen Zahl, wo Österreich derzeit im Vergleich mit anderen Ländern steht. In die Berechnung des MRI fließen zusätzlich zu den 150 Rankings des Monitoring Reports weitere 30 Datensätze ein, um ein möglichst valides Bild zu erhalten. Der MRI zeigt, wie weit Österreich von der Spitze entfernt ist.

64.8
%

Österreich ist als Wirtschaftsstandort besser als 64,8 % der anderen untersuchten Länder.

Teilbereich-Indizes

Zusätzlich zum MRI gibt der WKÖ Monitoring Report einen genauen Einblick in zehn Einzelthemen. Jeder dieser zehn Teilbereiche beinhaltet eine Analyse von 15 Rankings inkl. einer Stärken-Schwächen-Auflistung. Ein eigener Index veranschaulicht außerdem, wie Österreich im jeweiligen Themenbereich aufgestellt ist.

Wettbewerbsfähigkeit & Standort

Das Ziel jeder Volkswirtschaft ist die Stärkung ihrer Wettbewerbsfähigkeit. Damit die Wirtschaft wachsen und ein hoher Lebensstandard gesichert werden kann, muss man Rahmenbedingungen schaffen, die den Standort stärken. Der Arbeitsmarkt, das Bildungssystem, Infrastruktur und das Steuer- und Abgabensystem beeinflussen u. a. die Wettbewerbsfähigkeit.

67.8
%

Österreich ist als Wirtschaftsstandort besser als 67,8 % der anderen untersuchten Länder.

Arbeit & Soziales

Der Arbeitsmarkt und das Sozialsystem sind zentrale Elemente im wirtschaftlichen Gefüge. Ein florierender Arbeitsmarkt mit gut ausgebildeten Arbeitskräften und einer funktionierenden sozialen Absicherung ist für eine wettbewerbsfähige Wirtschaft entscheidend. Lohnnebenkosten, Sozialversicherungsbeiträge, die Regelung der Arbeitszeiten, Pensionen u. v. m. sind für diesen Teilbereich maßgeblich.

55.2
%

Österreich ist im Teilbereich „Arbeit und Soziales“ besser als 55,2 % der anderen untersuchten Länder.

Finanzmarkt & Investitionen

Auf Finanzmärkten wird mit Geld, Kapital und Währungen gehandelt. Effiziente Finanzmärkte sorgen für eine rasche Versorgung der Marktteilnehmer mit ausreichend Mittel. Investitionsentscheidungen hängen u. a. ab von Zinssätzen, Opportunitätskosten und Betrachtungen des Kapitalwertes sowie von Erwartungen von Investoren.

52.6
%

Österreich ist im Teilbereich „Finanzmarkt und Investitionen“ besser als 52,6 % der anderen untersuchten Länder.

Bürokratie & Regulierung

Ein intelligentes Regulierungssystem und Reformen, die das wirtschaftliche Handeln erleichtern, sind im Interesse von Regierungen, Unternehmen und Bürgern. Ein Übermaß an Regulierungen behindert hingegen Unternehmen und Individuen und hat negative Auswirkungen auf Output, Wachstum und Gesellschaft. Überbordende Bürokratie wirkt zudem wachstumshemmend und beeinflusst die wirtschaftliche Aktivität.

58.4
%

Österreich ist im Teilbereich „Bürokratie & Regulierung“ besser als 58,4 % der anderen untersuchten Länder.

Innovation & Digitalisierung

Digitalisierung, Automatisierung und Robotik beinhalten große Chancen für die Wirtschaft. Innovation ist wiederum gleichbedeutend mit der Schaffung von neuen, besseren und effektiveren Produkten, Prozessen, Dienstleistungen und Ideen, die allgemein anerkannt werden und wachstumsfördernd sind. Die Innovationspolitik, das rechtliche Umfeld und der Technologietransfer sind u.a. relevante Elemente der Analyse dieses Bereichs.

76.8
%

Österreich ist im Teilbereich „Innovation und Digitalisierung“ besser als 76,8 % der anderen untersuchten Länder.

Bildung & Qualifikation

Aus- und Weiterbildung, Qualifikation und die Wissenschaft sind Grundsteine für Wachstum und den Erfolg einer Volkswirtschaft. Der Themenbereich wird von einer Reihe von Faktoren beeinflusst, die kurz- oder langfristig wirken: Bildungs- und Wissenschaftspolitik, Forschungs- und Innovationspolitik, öffentliche und private Ausgaben, Arbeitsmarktbedingungen und -restriktionen.

73.8
%

Österreich ist im Teilbereich „Bildung und Qualifikation“ besser als 73,8 % der anderen untersuchten Länder.

Lebensqualität & Gesellschaft

Eine hohe Lebensqualität hängt unter anderem von Sicherheit und sozialem Frieden, von materiellem Wohlstand und dem Sozialsystem, von gesundheitsrelevanten Indikatoren und dem Bildungsniveau ab. Weitere relevanten Faktoren sind Umweltstandards sowie die Leistungs-, Chancen- und Generationengerechtigkeit.

74
%

Österreich ist im Teilbereich „Lebensqualität und Gesellschaft“ besser als 74 % der anderen untersuchten Länder.

Nachhaltigkeit & Energie

Umwelt- und Klimaschutz, Umwelttechnologien, erneuerbare Energiequellen und das nachhaltige Nutzen von Ressourcen tragen zum Wohlergehen eines Landes bei. Branchen wie Umwelttechnologien und erneuerbare Energieträger entwickeln sich zu Zukunftsbranchen. Abfall und Recycling, Biodiversität, ökologische Landwirtschaft und Emissionen sind weitere wichtige Faktoren dieses Themenbereichs.

64.1
%

Österreich ist im Teilbereich „Nachhaltigkeit und Energie“ besser als 64,1 % der anderen untersuchten Länder.

Internationalisierung & Offenheit

Österreich profitiert als kleine Volkswirtschaft vom Export, von der europäischen Integration und vom EU-Binnenmarkt. Österreich ist außerdem eine stabile Demokratie, fördert den Frieden und verteidigt die Menschenrechte – alles Zeichen für Offenheit. Außenhandelszahlen, Handelsbarrieren, Entwicklungszusammenarbeit oder die Mitgliedschaft in internationalen Organisationen sind weitere Aspekte für diese Analyse.

74.1
%

Österreich ist im Teilbereich „Internationalisierung und Offenheit“ besser als 74,1 % der anderen untersuchten Länder.

Städte & Regionen

Vergleiche von Volkswirtschaften erfolgen meist auf nationaler Ebene. Darüber hinaus ist aber auch von Bedeutung, Unterschiede und Gemeinsamkeiten der verschiedenen regionalen und urbanen Wirtschaftsstrukturen aufzuzeigen. Analyserelevante Indikatoren sind u. a. Bevölkerungscharakteristika, Wachstumszahlen, der Grad der wirtschaftlichen Spezialisierungen und Aspekte wie Lebensqualität oder Umweltfaktoren.

68.2
%

Österreich ist im Teilbereich „Städte und Regionen“ besser als 68,2 % der anderen untersuchten Länder.