Sie engagieren sich für die betriebliche Lehrlingsausbildung und sind an einer Projektförderung interessiert?

Was sind Förderprojekte?

Förderbar sind Projekte als inhaltlich, zeitlich und budgetär abgegrenzte Vorhaben rund um die betriebliche Lehrlingsausbildung. Projektförderungen sind bis 100 % der Kosten in diesen Förderschienen möglich:

Qualität, © Getty Images 153952526

Qualität

Ihr Projekt sichert die Qualität im Erfolgsmodell duale Ausbildung?

Das österreichische duale System mit zwei Lernorten - Betrieb und Berufsschule - gilt international als Erfolgsmodell. Junge Menschen erhalten die Chance, sich zu gefragten Fachkräften zu entwickeln.

Mädchen

Gender

Ihr Projekt eröffnet jungen Frauen und Männern die gleichen Lehrberufs-Chancen?

Egal ob weiblich oder männlich: Jugendliche sollten ihren Interessen und Fähigkeiten entsprechend ihren beruflichen Weg wählen. Gezielte Projekte setzen hier an und brechen Geschlechtsstereotype in der dualen Ausbildung auf.

Integration, © Getty Images 740521215

Integration

Ihr Projekt begleitet Jugendliche auf ihrem Weg in die Lehre?

Nachhaltige Ansätze zur gezielten Vorbereitung auf die duale Ausbildung sowie die Begleitung zum Lehrabschluss stehen im Mittelpunkt dieser Förderung.

Wie Sie die Förderung beantragen

Ihr Projekt passt grundsätzlich in eine der Förderschienen Qualität, Gender oder Integration
Wenn ja, erhalten Sie hier alle Informationen, wie Sie die Förderung beantragen können.

1. Gehen Sie auf Nummer sicher –

mehr Infos finden Sie in der Förderrichtlinie (Punkt 7, 9 und 10).

2. Unser Handbuch hilft Ihnen weiter –

bei der Ausarbeitung Ihres Projektvorhabens.
Die notwendigen Unterlagen zur Beantragung finden Sie hier: 


Handbuch Gender demnächst wieder verfügbar

 

 

3. Alles klar?

Bevor Sie die Förderung beantragen, empfehlen wir, dass Sie Ihr Konzept mit unserem Projektbüro besprechen. Als Service bietet das Projektbüro eine unverbindliche Beratung zu Fragen rund um die grundsätzliche Förderbarkeit von Projektvorhaben. Bitte beachten Sie jedoch, dass das Projektbüro nicht zur Genehmigung der Förderung befugt ist und daher auch keine Vorhersage über Förderungsentscheidung treffen kann.


4. Füllen Sie das Antragsformular aus –

berücksichtigen Sie zuerst folgende Schritte:


Registrieren Sie sich bei WKO Benutzerverwaltung

Haben Sie bzw. Ihre Organisation bereits einen gültigen Zugang zur WKO Benutzerverwaltung WKIS? Auch wenn Sie kein WKO Mitglied sind, ist WKIS notwendig, damit Sie eine Förderung beantragen können.
Falls Sie bei WKIS noch nicht registriert sind, erstellen Sie vorab Ihr persönliches Benutzerkonto.

Bereit für das Ausfüllen des Formulars? Vorlagen zum Upload stehen bereit ...

Sie beantragen die Förderung, indem Sie Basisinformationen angeben und Fragen zum Projekt schriftlich beantworten und dabei verbindlich vorgegebene Vorlagen verwenden.  Sie laden diese im pdf-Format in die Antragsapplikation hoch.
Sehen Sie sich gleich die verbindlichen Vorlagen für die Beantragung an.

Eine Unterbrechung Ihrer Antragstellung ist notwendig?

Nachdem Sie die Basisinformationen eingegeben haben, können Sie die Antragstellung jederzeit unterbrechen, indem Sie zwischenspeichern und zu einem späteren Zeitpunkt wieder einsteigen und fortsetzen. Sie loggen sich mit Ihrem Benutzerkonto dann erneut ein und setzen dort fort, wo Sie aufgehört haben.

3 – 2 – 1 – Go: Bereit zum Absenden?

Vor dem Absenden des finalen Antrags erhalten Sie eine Übersicht über Ihre eingegebenen Basisinformationen. Nach dem Absenden ist keine nachträgliche Korrektur oder Ergänzung mehr möglich. Die Beantragung einer Förderung ist ausschließlich online mittels Absenden des vollständig ausgefüllten Antrags möglich. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass der Fördergeber keine Ausdrucke der Antragskapitel und Antragsformulare auf sonstigen Kommunikationswegen akzeptiert.

Für organisatorische Fragestellungen zur Beantragung wenden Sie sich bitte an das Projektbüro.


Zum Antragsformular Qualität

Antragsformular Gender

Zum Antragsformular Integration

Wie wir Ihre Förderbarkeit prüfen

Nachdem Sie Ihren Förderantrag gestellt haben, prüfen wir Fördermöglichkeiten für Sie.

Die Fördermittel werden vom Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft im Einvernehmen mit dem Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz vergeben.

Sie müssen keine Fristen beachten, Prüfungen der Förderbarkeit erfolgen laufend.
Nach Vergabe aller im Förderzeitraum zur Verfügung stehenden Mittel endet die Annahme von Förderansuchen.

Es besteht kein Rechtsanspruch auf Förderung.


Laufende Projekte

Hier finden Sie Informationen zu bereits geförderten Projekten

Förderschiene Qualität

Betriebliche Ausbilder und Ausbilderinnen in der österreichischen Lehrlingsausbildung: Erfahrungen, Herausforderungen, Wünsche

Zeitraum:  2018-2019 | Regionaler Fokus: österreichweit

Das Bildungspersonal stellt einen Schlüsselfaktor für die Qualität von Ausbildung dar. Betriebliche Ausbilder und Ausbilderinnen tragen in der dualen Ausbildung eine hohe Verantwortung für die Ausbildung von jungen Menschen. Im Förderprojekt wird die Rolle der betrieblichen Ausbilderinnen und Ausbilder mit ihren Erfahrungen, Qualifikationen, Bedürfnissen, Wünschen und Handlungspotentialen untersucht. Daran anknüpfend werden in weiterer Folge Empfehlungen zur Umsetzung abgeleitet.

Schnuppern im Lehrberuf Friseur/in und Perückenmacher/in (Stylist/in)

Zeitraum: 2018 | Regionaler Fokus: österreichweit

Im Rahmen von Schulveranstaltungen, schulbezogenen Veranstaltungen oder Tagen der individuellen Berufs(bildungs)orientierung können Schülerinnen und Schüler berufspraktische Tage in Unternehmen absolvieren. Ziel dabei ist die Vermittlung eines genauen Bildes vom Beruf und vom Lehrbetrieb. Die jungen Interessentinnen und Interessenten erleben dabei, wie es sich anfühlt, in konkreten Berufen zu arbeiten.

Im gegenständlichen Vorhaben werden unterstützende Instrumente für Lehrbetriebe und deren Angebot im Rahmen von berufspraktischen Tagen ausgearbeitet. Diese umfassen rechtliche Informationen sowie eine Checkliste von Tätigkeiten, die erprobt werden können.

Vernetzung der Unterstützungsangebote für Lehrlinge und Betriebe: eine Studie zu Umsetzungsmöglichkeiten in zwei ausgewählten Berufen (Pilotversuch)

Zeitraum: 2018-2019 | Regionaler Fokus: Wien, Oberösterreich 

Eine kontinuierliche Begleitung von Lehrlingen sichert deren Ausbildungsfortschritt und kann dabei vorzeitige Ausbildungsabbrüche verhindern. Ziel des Projektes ist die Vernetzung von bestehenden Unterstützungsstrukturen für Lehrlinge. Um Erfahrungen zu gewinnen und Umsetzungsmöglichkeiten einer kontinuierlichen Betreuung von Lehrlingen auszuloten, werden für den Pilotversuch die Berufe Maler/in und Anstreicher/in  in Wien sowie Installations- und Gebäudetechnik – HM Gas- und Sanitärtechnik in Oberösterreich ausgewählt.

Antritte zur Lehrabschlussprüfung - „Nudging“

Zeitraum: 2016-2019 | Regionaler Fokus: Wien, Oberösterreich

In diesem Pilotprojekt wird gemeinsam mit den Lehrlingsstellen und Lehrlingen der Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft untersucht, inwiefern Nudging Jugendliche zum Antritt zur Lehrabschlussprüfung motiviert.

Standardisierung der Prüferqualifikationen/Lehrberuf LebensmitteltechnikerIn

Zeitraum: laufend bis 2019 | Region: österreichweit


Entwicklung einer Umsetzungsform der Darstellung und Verordnung kompetenzorientierter Berufsbilder

Zeitraum: 2016-2017 | Region: österreichweit


Kompetenzchecks Labortechnik

Zeitraum: 2016-2017 | Region: österreichweit


Lehre für Maturantinnen und Maturanten. Gezielte Laufbahnberatung für Maturantinnen und Maturanten

Zeitraum: 2017-2021 | Regionaler Fokus: Tirol

Maturantinnen und Maturanten von allgemeinbildenden höheren Schulen wird im Rahmen des Projekts gezielte Beratung angeboten, um mehr über die Möglichkeit zu erfahren, ihr berufliches Profil durch eine fachpraktische Ausbildung zu ergänzen. Eine Vernetzungsplattform im Projekt unterstützt die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie beteiligte Institutionen und Unternehmen.

Erarbeitung eines Umsetzungskonzeptes für ein Online-Ausbildungstool in den Lehrberufen Koch/Köchin und Restaurantfachmann/frau

Zeitraum: 2017-2021 | Regionaler Fokus: Tirol

Auf Basis der Ausbildungsverordnung wird ein elektronisches Ausbildungstool zur Planung und Dokumentation der betrieblichen Ausbildung unter Einbeziehung der Berufsschule entwickelt. Im Rahmen des Projektes wird die Wirkung eines derartigen online basierten Vernetzungsansatzes von Ausbildungsbetrieben, Lehrlingen und der Berufsschule im Hinblick auf eine qualitative Steigerung der Ausbildungsqualität gemessen.

Förderschiene Gender

I kann’s! Steiermark

Zeitraum: 2017-2020 | Regionaler Fokus: Steiermark

Die Aktivierung von jungen Nachwuchskräften ist eines der Ziele von „I kann’s! Steiermark“. In diesem Projekt sollen Jugendliche den Übergang von der Schule in die Arbeitswelt optimal meistern. Junge Frauen und Mädchen werden gezielt in Workshops angesprochen und in ihren Ausbildungszielen unterstützt. Technisch-handwerkliche Betriebe sind ebenfalls an Bord dieses Projekts. Sie profitieren durch gezielte Maßnahmen zur Bewusstseinsbildung für eine gendergerechte Gestaltung des Unternehmensalltags.

I kann’s! I trau mer’s zu! 3

Zeitraum: 2016-2019 | Regionaler Fokus: Vorarlberg

Im Projekt erfolgt eine Begleitung des Kulturwandels hin zu einer gendergerechten organisatorischen Ausrichtung von Unternehmen. Die weibliche Perspektive spielt dabei eine grundlegende Rolle. Ihre Position einzunehmen, ihr Know-how und ihre Ideen in den Prozess einzubinden, ist Ausgangspunkt der „I kann’s!“-Arbeit. Im partizipativen und prozessorientieren Projektverlauf wird in Zusammenarbeit aller ProjektpartnerInnen neues Wissen generiert, das im Weiteren überregional geteilt werden soll.

Unternehmen für Mädchen

Zeitraum: 2016-2018 | Regionaler Fokus: Steiermark

Das Projekt richtet sich an Unternehmen, die eine Erhöhung des Mädchenanteils in traditionell männlich dominierten Lehrausbildungen anstreben. „Unternehmen für Mädchen“ verfolgt einen modernen und positiven Ansatz der Organisationsentwicklung, der die Unternehmenskultur als wesentlichen Faktor betrachtet.

Was passiert im Projekt?

  • Faktoren eines mädchenfreundlichen Unternehmens werden beschrieben
  • Unternehmen erkennen und realisieren Potenziale für Veränderung
  • Best-Practice-Beispiele werden in Form eines Films veröffentlicht.

Ziele:

  • Plattform für die Darstellung von Best-Practice-Maßnahmen
  • Darstellung der Faktoren eines mädchenfreundlichen Unternehmens
  • Unternehmensspezifische Maßnahmen
  • Wissens-Transfer

    Weitere Informationen | Projektvideo ansehen

Open Mint - Mädchen die Türen zu Mathematischen, Informationsverarbeitenden, Naturwissenschaftlichen und Technischen Lehrberufen öffnen

Zeitraum: 2016-2019 | Regionaler Fokus: Steiermark

Im Pilotprojekt „Open Mint“ stehen junge Frauen mit Interesse an einem regional nachgefragten technologieorientierten Lehrberuf im Mittelpunkt. Die jungen Frauen werden auf ihrem Weg zu einer Lehrstelle im MINT-Bereich unterstützt und während der Lehre fachkundig begleitet. Gezielte betriebliche und überbetriebliche Kooperationen, Role Models sowie Kontakt- und Erprobungsmöglichkeiten in technischen Lehrberufsmöglichkeiten ermöglichen dies.

Weitere Informationen | Projektvideo ansehen

Mädchen Lehre Technik

Zeitraum: 2015-2017 | Regionaler Fokus: Kärnten

Das Projekt soll junge Frauen zum Ergreifen eines nachgefragten technikaffinen Lehrberufes im Bundesland Kärnten anregen und auf ihrem Weg zum erfolgreichen Lehrabschluss begleiten. Mädchen und junge Frauen werden dabei motiviert und gestärkt, ihre Berufswahl fernab von Rollenklischees zu treffen. Das Pilotprojekt „Mädchen Lehre Technik“ umfasst eine gezielte überbetriebliche Vernetzung, Peer-to-Peer Coachings, Mentoring und weitere Ansätze zur begleitenden Unterstützung von Mädchen auf ihrem Weg zu technologieorientierten Lehrberufen.

Mentoring Projekt zur Erweiterung von Berufsperspektiven

Zeitraum: 2015-2016 | Regionaler Fokus: Wien

Vielen SchülerInnen ist zum Zeitpunkt der Entscheidung für eine Lehre die Vielfalt an nachgefragten Lehrberufen nicht bewusst. Dies führt häufig zu einer genderspezifischen Konzentration auf einige wenige Berufssparten. Mit einem innovativen Peer-to-Peer-Ansatz und einem damit verzahnten „Lernen am Modell“ sollen berufliche Perspektiven von Schülerinnen im Rahmen des Pilotprojekts gezielt erweitert werden. Ziel ist es, über Peers und deren Erfahrungen neue Tätigkeiten und Lehrberufe kennenzulernen und eine Möglichkeit zu erhalten, diese praktisch zu erfahren.

Förderschiene Integration

Chance Metall – Vorbereitung Metallausbildung

Zeitraum: 2018-2020 | Regionaler Fokus: Oberösterreich

Im Projekt „Chance Metall – Vorbereitung Metallausbildung“ machen sich Jugendliche fit für die duale Ausbildung in regionalen Industriebetrieben. Die Projektteilnehmer/-innen trainieren entsprechend der angestrebten Lehrberufe fachliche, sprachliche und soziale Basiskompetenzen und lernen parallel dazu die Unternehmen und deren Abläufe kennen. Nach erfolgreicher Integration in die betriebliche Lehre werden die Jugendlichen weiter begleitet, um eine nachhaltige Festigung im Ausbildungsprozess sicherzustellen.

Talenteküche – Nachwuchs für die steirische Gastronomie

Zeitraum 2018-2020 | Regionaler Fokus: Steiermark

Junge Menschen mit Migrationshintergrund und Integrationsbedarf im Alter von 15 bis 25 Jahren mit dem Wunsch einer Lehrstelle im Tourismus bereiten sich in der Talenteküche gezielt auf ihren betrieblichen Lehrstellenantritt vor: Am Vormittag werden Deutsch und Basisbildungsinhalte aufgefrischt und nachgeholt, am Nachmittag steht die Gastronomie-Fachvorbereitung am Programm. Nach ersten praktischen Erfahrungen in Küche & Service treten die Jugendlichen ein Praktikum in steirischen Gastronomiebetrieben an und docken anschließend auf beidseitigem Wunsch von Jugendlichen und Betrieb direkt in der betrieblichen Lehrstelle an.

Lehre – eine Chance für junge Asylsuchende/-berechtigte und Betriebe

Zeitraum: 2016-2019 | Regionaler Fokus: Salzburg

Das Pilotprojekt verfolgt einen aufsuchenden Ansatz in der beruflichen Integration von jugendlichen Asylsuchenden und –berechtigten. FachbetreuerInnen begleiten die Jugendlichen in und durch ihre Lehre nachdem diese den Pflichtschulabschluss nachgeholt und sich sprachlich auf das Niveau A2 bzw. B1 gemäß europäischem Referenzrahmen qualifiziert haben. Die FachbetreuerInnen unterstützen die Jugendlichen individuell in ihren Herausforderungen in ihrer neuen Lebensumwelt an den Schnittstellen Berufsschule, Lehrbetrieb und Sozialumfeld. Neben den begleitenden Ressourcen aus dem Lehrlings- und Lehrbetriebscoaching unterstützen im Projekt für individuelle Problemlagen auch SozialpädagogInnen.

STEP IN

Zeitraum: 2017-2018 | Regionaler Fokus: Steiermark, Wien

Das Projekt Step-In unterstützt Jugendliche beim Berufseinstieg in Österreich. Die TeilnehmerInnen bereiten sich gezielt auf ein Lehrverhältnis vor: Die Vermittlung aktueller und berufsrelevanter Kenntnisse und Fertigkeiten, eine Erweiterung der Deutschkenntnisse auf das Sprachniveau B1 sowie ein Training der branchenrelevanten Fachsprache, die Stärkung der individuellen Handlungskompetenz der TeilnehmerInnen, die Aktivierung von formellen und informellen Kompetenzen und die Erarbeitung persönlicher Strategien für den Berufseinstieg sind zentral. In begleitenden Praktika sammeln die ProjektteilnehmerInnen praktische Erfahrungen und durchlaufen individuell auf die einzelnen Personen abgestimmt bei Bedarf mehrere Qualitätszirkel in ihrer Vorbereitung auf ein Lehrverhältnis.

Arbeitsmarktkompetenzen für Jugendliche und junge Erwachsene

Zeitraum: 2017-2019 | Regionaler Fokus: Wien

Ziel des Projekts ist es Personen mit Herausforderungen bei der beruflichen Integration für die Anforderungen einer Lehrstelle am ersten Arbeitsmarkt vorzubereiten und ausbildungsfit zu machen. Im Projekt stehen den Jugendlichen — je nach Interesse,  allfälligen Vorkenntnissen und Eignung — die beruflichen Branchen Gastronomie, Metall, Holz, Pflanzen und Bau offen. Nach einer Eingangs-Clearing-Phase, die auf die Sprachstandsfeststellung, einen Kompetenzcheck sowie die damit verbundene Berufsorientierung fokussiert, durchlaufen die Jugendlichen modular konzipierte Schulungen und Qualifizierungen. Die Jugendlichen erhalten in begleitenden Schnupperpraktika die Möglichkeit, verschiedene Berufe kennenzulernen. Nachdem eine Entscheidung für einen Lehrberuf getroffen wurde, werden die Fertigkeiten fachtheoretisch und praktisch weiter vertieft. Begleitet werden die Jugendlichen dabei von Jobcoaches und BetriebskontakterInnen. Daneben stehen im Projekt für die Jugendlichen TrainerInnen, SozialpädagogInnen und DaF bzw. DaZ-Trainerinnen zur Verfügung.

B. mobile - Fachkräftepotenzial nutzen

Zeitraum: ab 2016 | Regionaler Fokus: Österreichweit

Viele Betriebe stehen vor der Herausforderung, offene Lehrstellen nicht besetzen zu können. Um diesem Mangel entgegenzutreten, wird auch auf eine erhöhte Mobilität der Lehrstellensuchenden gesetzt.  Im Projekt „B. mobile – Fachkräftepotenzial nutzen“ soll Angebot und Nachfrage am Lehrstellenmarkt in ganz Österreich miteinander in Einklang gebracht werden. Österreichischen Betrieben wird dabei – zusätzlich zu allen Jugendlichen mit oder ohne Migrationshintergrund – ganz gezielt das Lehrlingspotenzial anerkannter jugendlicher Flüchtlinge eröffnet. Im Rahmen des Projekts machen sich Jugendliche und junge Erwachsene fit für eine Lehre und finden überregional die auf ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten passende Lehrstelle. Das Projekt kennzeichnet eine gezielte Begleitung des überregionalen Matchings zwischen Jugendlichen und Lehrstellen-bietenden Unternehmen.  

Weitere Informationen

Vorqualifizierungs- und Integrationsprojekt für Jugendliche im Bereich Metall & Technik

Zeitraum: 2016-2018 | Regionaler Fokus: Wien

Begleitet von aufeinander abgestimmten Fördermaßnahmen werden Jugendliche und junge Erwachsene mit Startschwierigkeiten bzw. Integrationsbedarf als Lehrlinge in die duale Berufsausbildung in den Bereichen Metall und Technik integriert. ProjektteilnehmerInnen erhalten eine ganzheitliche Förderung im schulischen und berufsrelevanten handwerklichen Bereich. Die schulische Qualifizierung an der Siegfried Marcus Berufsschule in Wien wird durch praktischen Erfahrungsmöglichkeiten in Unternehmen ergänzt.

Ab zur LAP

Zeitraum: 2016-2018 | Regionaler Fokus: Niederösterreich

„Ab zur LAP“ ist ein aktivierendes Kursprogramm für junge Personen mit Integrationsschwierigkeiten, insbesondere auch für asylberechtigte und subsidiär schutzberechtigte Jugendliche. Gemäß dem Projekttitel „Ab zur LAP“ machen sich die Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Pilotprojekt auf den Weg zur Lehrausbildung. Nach einer Einstiegsphase, in der das individuelle Identifizieren des Potenzials, der Fähigkeiten und des individuellen beruflichen Interesses im Fokus steht, folgt eine gezielte Qualifizierung. Dabei erwerben die TeilnehmerInnen Grundkompetenzen und beruflich geforderte Schlüsselkompetenzen. In darauffolgenden begleiteten Betriebspraktika werden Kenntnisse und Fertigkeiten vertieft. Die praktischen Erfahrungen in Unternehmen sollen die Jugendlichen zum Start einer Lehre befähigen. „Ab zur LAP“ zeichnet sich insgesamt durch eine gezielte Förderung und Forderung der TeilnehmerInnen auf deren Weg zur Lehre aus.   

Weitere Informationen

Du kannst was – Flüchtlingswissen ist was wert

Zeitraum: 2016-2018 | Regionaler Fokus: Oberösterreich

Das Erkennen von Kompetenzen und der weitere Aufbau mit dem Ziel, die am Projekt teilnehmenden jungen Menschen auf dem Weg zu ihrem Lehrabschluss zu begleiten, stehen im Mittelpunkt dieses Projekts. Nach einem mehrstufigen Screening wählen die TeilnehmerInnen gemäß ihren individuellen Kompetenzen einen der folgenden Lehrberufe: Tischler/Tischlerin, Elektrotechniker/Elektrotechnikerin, Maurer/Maurerin, Maler/Malerin, Bäcker/Bäckerin oder Koch/Köchin. Das Projekt zeichnet sich durch ein gezieltes Heranführen der TeilnehmerInnen mittels abgestimmter fachlicher, sozialpädagogischer und bei Bedarf psychosozialer Betreuung aus. Parallel zu Lehrberufsinhalten werden vor allem der Erwerb der beruflich notwendigen Fachsprache sowie das Erkennen und der Einsatz von eigenen Fertigkeiten im Rahmen von Portfolioarbeit gefördert.

INtegrationsPErspektive TOurismus

Zeitraum: 2016-2018 | Regionaler Fokus: Steiermark

Das Projekt wird vor dem Hintergrund des Lehrlingsmangels im Tourismus in der Region gestartet.  Die ProjektteilnehmerInnen absolvieren an der Berufsschule einen maßgeschneiderten Vorbereitungslehrgang für die Lehrberufe Koch/Köchin bzw. Restaurantfachmann/-frau. Dabei eignen sie sich Basisgrundlagen in den Bereichen (Fach)Sprache, Fachkenntnisse und Selbstkompetenz an. Parallel dazu sammeln die jungen Personen praktische Erfahrungen in begleitenden Betriebspraktika. Das Projekt zielt darauf ab, die Jugendlichen auf dem Weg zu einer Lehrstelle in den Lehrberufen Koch/Köchin bzw. Restaurantfachmann/-frau zu begleiten und erfolgreich zu integrieren.

Weitere Informationen


Was sagen die jungen Menschen über ihr Praktikum

Hinweis: Alle Videos stammen von INPETO, die Rechte liegen ebenfalls dort.

Edith Williams, Gasthaus Lendplatzl, Graz, Küche

Nehmad Sarwary, Restaurant-Bar Eleven, Graz, Küche

Hasso Masod, Rogner Bad Blumau, Küche

Shkelqim Hasanpapaj Rogner Bad Blumau, Küche & Service



Projekt-Call

Teilnahme-Zeitraum: 10.12.2018 – 10.03.2019

Im aktuellen Projekt-Call können Sie Vorschläge für Projekte einreichen, die es jungen Frauen und Männern erleichtern, abseits von geschlechter-typischen Berufswahlmustern einen erfolgreichen Lehrabschluss zu erreichen.

Mädchen

So nehmen Sie am Projekt-Call teil

Ihr Projekt passt grundsätzlich in die Förderschiene Gender?

1. Die Projekt-Call Unterlage –

bietet alle Informationen zum aktuellen Projekt-Call

2. Unser Handbuch hilft Ihnen weiter –

bei der Vorbereitung Ihrer Teilnahme am Projekt-Call.
Hier finden Sie die notwendigen Unterlagen.

3. Füllen Sie das Antragsformular aus (demnächst verfügbar) –

berücksichtigen Sie zuerst folgende Schritte:


Registrieren Sie sich bei WKO Benutzerverwaltung

Haben Sie bzw. Ihre Organisation bereits einen gültigen Zugang zur WKO Benutzerverwaltung WKIS? Auch wenn Sie kein WKO Mitglied sind, ist WKIS notwendig, damit Sie eine Förderung beantragen können.
Falls Sie bei WKIS noch nicht registriert sind, erstellen Sie vorab Ihr persönliches Benutzerkonto.

Bereit für das Ausfüllen des Formulars? Vorlagen zum Upload stehen bereit ...

Sie beantragen die Förderung, indem Sie Basisinformationen angeben und Fragen zum Projekt schriftlich beantworten und dabei verbindlich vorgegebene Vorlagen verwenden.  Sie laden diese im pdf-Format in die Antragsapplikation hoch.
Sehen Sie sich gleich die verbindlichen Vorlagen für die Beantragung an.

Eine Unterbrechung Ihrer Antragstellung ist notwendig?

Nachdem Sie die Basisinformationen eingegeben haben, können Sie die Antragstellung jederzeit unterbrechen, indem Sie zwischenspeichern und zu einem späteren Zeitpunkt wieder einsteigen und fortsetzen. Sie loggen sich mit Ihrem Benutzerkonto dann erneut ein und setzen dort fort, wo Sie aufgehört haben.

3 – 2 – 1 – Go: Bereit zum Absenden?

Vor dem Absenden des finalen Antrags erhalten Sie eine Übersicht über Ihre eingegebenen Basisinformationen. Nach dem Absenden ist keine nachträgliche Korrektur oder Ergänzung mehr möglich. Die Beantragung einer Förderung ist ausschließlich online mittels Absenden des vollständig ausgefüllten Antrags möglich. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass der Fördergeber keine Ausdrucke der Antragskapitel und Antragsformulare auf sonstigen Kommunikationswegen akzeptiert.

Für organisatorische Fragestellungen zur Beantragung wenden Sie sich bitte an das Projektbüro.


Zum Antragsformular Qualität

Antragsformular Gender

Zum Antragsformular Integration

Was passiert nach Ihrer Teilnahme am Projekt-Call

Die Auswahl der Projektvorschläge erfolgt durch den Fördergeber.

Die Fördermittel werden vom BMWFW im Einvernehmen mit dem BMASK vergeben.

Es besteht kein Rechtsanspruch auf Förderung. Bitte beachten Sie, dass während der Antragsfrist zum Projekt-Call keine Korrespondenz mit dem Fördergeber und dem Projektbüro möglich ist.


Service

Hier finden Sie alle Dokumente, die Sie rund um die Beantragung und Durchführung Ihres Projekts unterstützen.

Qualität

Download


Förderrichtlinie

Handbuch zur Einreichung von Projekten

Allgemeine Rahmenrichtlinie zur Vergabe von Bundesfördermittel (ARR 2014)

Abrechnungsleitfaden

Projektbudget

Projektzeitplan

Projektrollen

Gender

Download demnächst wieder verfügbar


Förderrichtlinie

Handbuch zur Einreichung von Projekten

Allgemeine Rahmenrichtlinie zur Vergabe von Bundesfördermittel (ARR 2014)

Abrechnungsleitfaden

Projektbudget

Projektzeitplan

Projektrollen

Kooperationserklärung Unternehmen

Integration

Download


Förderrichtlinie

Handbuch für Projekte

Allgemeine Rahmenrichtlinie zur Vergabe von Bundesfördermittel (ARR 2014)

Abrechnungsleitfaden

Projektbudget

Projektzeitplan

Projektrollen

Absichtserklärung zuweisende Stellen

Deine Lehre

Wie spannend eine Lehre sein kann, wie erfolgreich dieser Ausbildungsweg ist und welche beruflichen Möglichkeiten danach zur Verfügung stehen – das alles zeigt das 3-minütige Video, in dem Jugendliche aus unterschiedlichen Lehrberufen und Herkunftsländern über ihre Ausbildung und Joberfahrungen erzählen.

Das Video ist in verschiedenen Sprachversionen (Untertitel: Englisch, Arabisch, Farsi) verfügbar.


Kontakt

Das Projektbüro unterstützt Sie gerne bei Ihren Fragen zu Fördermöglichkeiten und im Monitoring Ihres Förderprojekts.

Koordinierungsstelle Projektbüro
WKO Inhouse GmbH der Wirtschaftskammern Österreichs
Karl-Popper-Straße 4, QBC 4 | 1100 Wien
T +43 (0) 5 90 900 3618, /-3619, /-3603
E projektbuero@inhouse.wko.at 
W http://projektfoerderung-lehre.at

Fördergeber: