Sitzungen

Klimawandel, Automatisierung und Konsumverhalten

Buchpräsentation

Die erste Sitzung des Wiener Wirtschaftskreises fand unter Vorsitz von Univ.-Prof. Dr. Rudolf Taschner am 30. November 2017 im Clubraum der Wirtschaftskammer Wien am Stubenring statt.
Nach einer Vorstellung der wichtigsten Thesen des Buches von Dr. Philipp Blom „Was auf dem Spiel steht“ durch DDr. Herbert Pribyl, und einem Statement von Dr. Blom, diskutierten die TeilnehmerInnen die Thesen zu Klimawandel, Automatisierung und zum Konsumverhalten der Menschen.

Digitalisierung und Arbeitsmärkte

Vortragender vor großem Screen zum Thema Digitalisierung

Am 19. März 2018 fand die zweite Sitzung des Wiener Wirtschaftskreises statt. Nach einer zusammenfassenden Vorstellung der IHS-Studie „Digitalisierung der Arbeit: Substituierbarkeit von Berufen im Zuge der Automatisierung durch Industrie 4.0“ (Wien 2017) durch Mag. Gerhard Niederhofer fand eine Diskussion darüber statt.
Im Anschluss daran sprach Hon.-Prof. Dr. Rainer Hasenauer  zum Thema „Digitalisierung und Arbeitsmärkte. Einflüsse der Digitalisierung auf den Arbeitsmarkt in Österreich in den nächsten 5-10 Jahren“. Seine Thesen werden im Anschluss diskutiert.

Die Zukunft der Arbeit

Vortragender vor einer kleinen Runde Zuhörer

Die dritte Sitzung des Wiener Wirtschaftskreises fand am 11. Juni 2018 statt. Für diese Sitzung konnte Herr Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Mazal als Referent gewonnen werden. Er beschäftigte sich in seinem Vortrag mit dem Thema „Die Zukunft der Arbeit“.
In der Diskussion werden auch die technologiebedingten Entwicklungen der letzten Jahre angesprochen und die Notwendigkeit der Wissensflexibilität in einem versatilen Arbeitsmarkt. Da der Produktionsfaktor Arbeit nicht beliebig teilbar und den Arbeitsmarktbedürfnissen anpassbar ist, braucht es flexible Qualifikationen. Es geht um die richtige Balance zwischen angebotener und nachgefragter Qualifikation

Aspekte langfristiger Wirtschaftsentwicklung

Univ.-Prof. Dr. Felderer im Gespräch - Großaufnahme

Die vierte Sitzung des Wiener Wirtschaftskreises fand am 11. Oktober 2018 statt. Univ.-Prof. Dr. Bernhard Felderer  sprach über „Aspekte langfristiger Wirtschaftsentwicklung“.
Der Vortragende weist darauf hin, dass die sinkende Arbeitsproduktivität durch die fehlende Investitionsbereitschaft erklärt werden kann. Seit 1970 kann man sinkende Investitionen im Verhältnis zum BIP feststellen. Möglicherweise sind die Anreize für Private zu schwach, während der Sektor staatlicher Investitionen zu klein (10-12%) ist, um die beschriebene Tendenz zu kompensieren. Seine Thesen werden im Anschluss von den Anwesenden rege diskutiert.

Steuer- und Abgabensysteme im 21. Jahrhundert

Univ.-Prof. MMag. Dr. Haber als Vortragender

Am 28. November 2018 fand die fünfte Sitzung des Wiener Wirtschaftskreises statt.  Herr Univ.-Prof. Dr. Gottfried Haber hielt einen Vortrag über „Steuer- und Abgabensysteme im 21. Jahrhundert“. Grundsätzlich hielt er fest, dass ein Steuersystem gerecht sein soll, es soll aber auch von volkswirtschaftlicher Effizienz geprägt sowie administrierbar und transparent sein. Aufbauend auf diesen Grundsätzen entwarf Prof. Haber ein Gesamtsteuersystem. Seine Thesen wurden im Anschluss von den ExpertInnen ausführlich diskutiert. Dieses Thema soll auch ein Schwerpunkt des Wiener Wirtschaftskreises im Jahr 2019 werden und durch eine Studie vertieft werden. 

Veranstaltungen


Digitalisierung - Wirtschaft auf neuen Wegen

Vortragender vor großem Publikum

Die erste öffentliche Veranstaltung des Wiener Wirtschaftskreises fand zum Thema „Digitalisierung - Wirtschaft auf neuen Wegen“ am 25. April 2018 in der Wirtschaftskammer Wien statt.  

Die Zukunft hält für den Wirtschaftsstandort Wien und für die Unternehmen große Herausforderungen bereit. Um dafür gerüstet zu sein, hat die Wirtschaftskammer Wien Fachleute aus unterschiedlichen Bereichen zur Gründung einer Denkfabrik eingeladen. Als Folge wurde der Wiener Wirtschaftskreis gegründet, der diese Veranstaltung organisierte. 

Nach einer Begrüßung der zahlreichen TeilnehmerInnen durch den Direktor-Stv. der Wirtschaftskammer Wien, Dr. Alexander Biach, sprach auch der WKÖ-Präsident Dr. Christoph Leitl einige Grußworte.

Der deutsche Schriftsteller und Verfasser des Buches „Was auf dem Spiel steht“, Dr. Philipp Blom, referierte im Anschluss zum Thema „Sind wir das Spiegelbild unserer Technologie?“. 

Danach stellte Mag.a Gerlinde Titelbach anhand einer IHS-Studie die Auswirkungen der Digitalisierung auf die österreichische Wirtschaft und den Arbeitsmarkt dar. Ihr Vortrag trug den Titel „Race against the machine“. 

Die Denkfabrik wird unter dem Namen Wiener Wirtschaftskreis von dem Mathematiker Univ.-Prof. Dr. Rudolf Taschner geleitet, der über Arbeit und Ziele dieses Kreises sprach und erste Ergebnisse zum Thema „Digitaler Wandel als Chance“ präsentierte. 

Abschließend wird die Ausstellung zur Österreichischen Schule der Nationalökonomie vorgestellt. Damit soll an ein Stück Theoriegeschichte erinnert werden, die über den ehemaligen Mitarbeiter der damaligen Wiener Handelskammer Ludwig von Mises (1881-1973) einen unmittelbaren Bezug zur heutigen Wirtschaftskammer Wien hat. Es sprachen als Vertreter der Verantwortlichen für die Ausstellung und der Universität Wien Univ.-Prof. Dr. Dieter Schweizer und Univ.-Prof. Dr. Karl Milford.

Christoph Leitl bei seinem Vortrag

Wirtschaft auf neuen Wegen

Vortragender in Großaufnahme

Ausstellung


Österreichische Schule der Nationalökonomie

Ausstellungspublikum im Gespräch während der Ausstellung

Der Wiener Wirtschaftskreis der Wirtschaftskammer Wien beauftragte eine Ausstellung zur Österreichischen Schule der Nationalökonomie.
Als Kurator fungierte Univ.-Prof. Dr. Dieter Schweizer von der Universität Wien, für die wissenschaftliche und thematische Bearbeitung war Mag. Alexander Linsbichler verantwortlich und für die Grafik Bea Laufersweiler.
Die Ausstellung ist das Ergebnis einer Kooperation zwischen der Wirtschaftskammer Wien und der Universität Wien.

Mit der Ausstellung soll an ein Stück Theoriegeschichte erinnert werden, die über den ehemaligen Mitarbeiter der damaligen Wiener Handelskammer Ludwig von Mises (1881-1973) einen unmittelbaren Bezug zur heutigen Wirtschaftskammer Wien hat. Ihr Ziel ist es auch, die Geschichte einiger herausragender Vertreterinnen und Vertreter der Österreichischen Schule der Nationalökonomie neben Ludwig von Mises oder Friedrich August von Hayek vorzustellen, ihre theoretischen Positionen zu würdigen und auf die anhaltenden internationalen Diskussionen ihrer Standpunkte hinzuweisen.

Die Ausstellung wurde im Rahmen einer Veranstaltung in der Wirtschaftskammer Wien vorgestellt und am 19. Juni 2018 im Wirtschaftsförderungsinstitut der Wirtschaftskammer Wien (WIFI Wien) am Währinger Gürtel durch den Vorsitzenden des Wiener Wirtschaftskreises, Univ.-Prof. Dr. Rudolf Taschner, eröffnet. Danach sprach Ing. Franz-Peter Stadler vom WIFI Wien Grußworte. Abschließend hielt Mag. Alexander Linsbichler einen Vortrag zum Thema „Die Österreichische Schule der Nationalökonomie“.

Die Ausstellung beleuchtet das bewegte Schicksal von zehn ausgewählten Ökonomen mit Wiener Wurzeln. Sie würdigt deren international einflussreiche Beiträge zur Entwicklung der Wirtschaftswissenschaften und weit darüber hinaus. Neben dem historischen Interesse gilt ein Blick dabei immer auch den thematisch mannigfaltigen kontemporären Problemen, zu denen die Österreichische Schule der Nationalökonomie wertvolle Denkansätze und Lösungsvorschläge geliefert hat. Die Ausstellung war vom 20. Juni bis 24. August 2018 öffentlich zugängig und steht danach anderen Interessenten zur Verfügung.

Ausstellungsgast liest Darstellung auf Ausstellungstafel